In dem Dorf Straupitz nordöstlich von Lübben (Kreis Dahme-Spreewald) ist am Ostersonntag eine männliche Leiche in einem leeren Hundezwinger entdeckt worden. Offenbar ist der Mann erschlagen worden. Die Polizei geht wegen der Verletzungen von einem Tötungsdelikt aus.

„Die Identität des Opfers ist noch nicht zweifelsfrei geklärt. Der Mann starb an den Folgen stumpfer Gewalteinwirkung“, sagte Polizeisprecher Peter Salender. Das Ergebnis der am Ostermontag vorgenommenen Obduktion werde für den Dienstag erwartet.

Polizeibeamte hatten nach Angaben des Sprechers einen Hinweis erhalten und anschließend den Leichnam in dem Zwinger auf einem Bahnhofsgelände gefunden. Die Kriminalpolizei prüft, ob es sich um einen 38 Jahre alten Mann aus dem Dorf mit etwa 1000 Einwohnern handelt.

Ersten Erkenntnissen zufolge ist das Opfer in der Nacht von Sonnabend auf Sonntag getötet worden. Die Hintergründe des Gewaltverbrechens sind noch unklar, es werde in alle Richtungen ermittelt. Aufgrund der Feiertage sind die Ermittlungen erschwert, da nicht alle zu befragende Personen für die Kriminalpolizei erreichbar waren.

pol