Nach dem Tod des Piloten beim Absturz eines Kleinflugzeugs in Wüstermark (Potsdam-Mittelmark) ermittelt die Kriminalpolizei. Nach Angaben der Polizei vom Montag wurden auch Augenzeugen befragt. Luftfahrt-Experten untersuchten zudem die Flugzeugtechnik.

Am Sonntag war der 67-jährige Pilot aus Sachsen-Anhalt mit seinem Kleinflugzeug mitten im Ort Wüstemark auf den Boden geprallt. Dabei wurde die Kanzel total zerstört. Der Mann starb noch am Unfallort. Gestartet war er mit seinem Flieger in Locktow (Potsdam-Mittelmark). Außer ihm befand sich niemand im Flugzeug.

Augenzeugen hatten gegen 17 Uhr den Absturz des Flugzeuges nahe einem Wohnhaus beobachtet und die Feuerwehr sowie die Polizei alarmiert. Trotz sofort eingeleiteter Rettungsarbeiten konnte der Pilot nur noch tot geborgen werden.

Der Absturzort liegt nur zirka 20 Meter von einem Wohnhaus entfernt. Durch den Aufprall wurde die einmotorige Maschine in mehrere Einzelteile zerrissen. Die Trümmer lagen rund um die Unglücksstelle verstreut, verletzt wurde niemand. „Zum Glück waren weder Anwohner noch Spaziergänger in der Nähe des Hauses unterwegs“, so ein Feuerwehrmann.

Nach seiner Auffassung hat es den Anschein, dass der Pilot noch in letzter Minute versucht haben muss, seine Maschine von dem Wohnhaus wegzulenken. „Sonst hätte es hier mehrere Verletzte und möglicherweise auch Tote gegeben“, sagte er. plet/mim