Ein Speditionsfahrer aus dem östlichen Berliner Umland soll fast 50 über die Post versandte Päckchen unterschlagen haben. Der 41-Jährige sei am Dienstag in Fredersdorf-Vogelsdorf festgenommen worden, sagte ein Polizeisprecher. Der Mann, der für ein im Auftrag der Deutschen Post tätiges Transportunternehmen arbeitete, soll vorwiegend Pakete mit Handys, Navigationsgeräten, Fototechnik, Notebooks und elektrischen Gartengeräten nicht ausgeliefert haben. Der Schaden wird auf 12.000 Euro beziffert.
Ermittlungen ergaben, dass der 41-Jährige die Gegenstände über das Internet anbot und verkaufte, wie es weiter hieß. Dafür habe er den eigenen und vier fiktive Accounts genutzt. In einer Vernehmung habe der Mann die Taten gestanden. Gegen ihn werde wegen Diebstahls, Hehlerei und Unterschlagung ermittelt.
Auf die Spur des Mannes waren die Ermittler gekommen, nachdem eine Berlinerin eine avisierte Sendung mit zwei Handys und einem Notebook nicht erhalten hatte. Der Absender stellte bei der Post einen Nachforschungsauftrag. Bei der Auswertung stellte die Deutsche Post fest, dass weitere 47 Pakete fehlten. Der Verdacht fiel in allen Fällen auf den 41-jährigen Speditionsfahrer. Bei einer Durchsuchung in seiner Wohnung und an seinem Arbeitsplatz wurden am Dienstag eine Vielzahl dieser Pakete sichergestellt. ddp/sei


