Am dritten Warnstreiktag fahren in einigen Teilen Brandenburgs auch am Donnerstag weder Busse noch Straßenbahnen. Traf der Ausstand zuvor Betriebe in Ostbrandenburg, so ist diesmal der Westen des Landes an der Reihe, wie Ver.di-Verhandlungsführer Marco Pavlik sagte.
In Rathenow, Nauen, Falkensee und Brandenburg an der Havel lege der Warnstreik den öffentlichen Personennahverkehr lahm. Die Arbeit soll bis 15 Uhr ruhen.
In den Tarifverhandlungen fordert die Gewerkschaft Verdi für Bus- und Straßenbahnfahrer unter anderem 120 Euro mehr im Monat. Auch am Freitag werde es Warnstreiks geben, sagte Pavlik. Die Orte ließ er zunächst offen.
Schüler nach Hause gefahren
Am Vortag waren die Betriebshöfe in der Uckermark, den Landkreisen Märkisch-Oderland, Oder-Spree sowie in Frankfurt (Oder) betroffen gewesen.
Wie ein Ver.di-Sprecher sagte, wurde mancherorts der Schülerverkehr am Nachmittag noch vor Ende des Warnstreiks wieder aufgenommen. Grund sei unter anderem die Verärgerung von Eltern gewesen, da am Dienstag der Schülerverkehr in manchen Orten wegen der Aktion sehr kurzfristig abgesagt worden war. „Wir bestreiken keine Schüler und wollen nicht, dass sie zu spät zur Schule kommen“, sagte der Gewerkschafter.
dpa/mim


