Nach der Messerattacke eines 45-Jährigen auf seine Ex-Freundin und ihren neuen Partner schwebt die 36-Jährige noch in Lebensgefahr. Ihr 44 Jahre alter Partner starb bei dem Eifersuchtsdrama im Spreewald. Die Frau sei nicht vernehmungsfähig, sagte die Cottbuser Oberstaatsanwältin, Petra Hertwig, am Freitag.

Der 45-Jährige gab demnach die Tat bereits zu. Als Grund habe der in Berlin lebende Mann die kürzliche Trennung genannt, die er nicht verkraftet habe. Er war noch am Tatort festgenommen worden.

Unvermittelt zugestochen

Die Messerattacke ereignete sich am Mittwochabend in Neu Lübbenau (Dahme-Spreewald). Laut Staatsanwaltschaft verschaffte sich der 45-Jährige Zugang zum Wohnhaus seiner Ex-Freundin und stach völlig unvermittelt auf ihren Partner ein, als dieser im Bett lag. Die Frau konnte schwer verletzt flüchten und Hilfe holen.

Die Obduktion der Leiche des 44-Jährigen, der kürzlich von Bayern in den Spreewald zu der Frau gezogen sei, wurde Hertwig zufolge inzwischen veranlasst. Mit einem Ergebnis sei nicht vor nächster Woche zu rechnen.

dpa/bee