In Potsdam ist am Donnerstag eine Weltkriegsbombe in der Nähe des Regierungsviertels entschärft worden. Ohne Probleme habe ein Sprengmeister am ehemaligen Landtagsgebäude einen 250-Kilo-Blindgänger unschädlich gemacht, teilte Stadtsprecher Stefan Schulz mit.
Der Sperrkreis wurde aufgehoben. 1700 Anlieger, die am Morgen ihre Wohnungen und Arbeitsstätten verlassen mussten, konnten zurückkehren.
Die Polizei hatte um kurz vor 10.30 Uhr gemeldet, dass alle Personen aus dem Sperrkreis in Sicherheit gebracht worden seien. „Helfer kontrollieren, ob der Sperrkreis wirklich geräumt ist“, sagte Stadtsprecher Stefan Schulz.Danach startete dann die Entschärfung.
Die Bewohner eines Pflegeheimes wurden in einem Notquartier untergebracht. Auch das Regierungsviertel war betroffen: Etwa 1500 Mitarbeiter von Ministerien im 700 Meter großen Sperrkreis konnten nicht an ihren Arbeitsplatz.
Die US-Fliegerbombe aus dem Zweiten Weltkrieg war in der Nähe des alten Landtages am Brauhausberg bei einer von Anwohnern beantragten Erkundung entdeckt worden. Nach Zählung der Stadtverwaltung ist es bereits der 152. Blindgänger, der seit 1990 in der Landeshauptstadt unschädlich gemacht werden muss.
BM




