Mehr als 30 Polizisten haben am Mittwoch ein Grundstück eines Brandenburgers durchsucht, gegen den wegen Volksverhetzung und Verdachts auf illegalen Waffenbesitz ermittelt wird. Die Razzia wurde von Beamten des Dezernates zur Bekämpfung des Rechtsextremismus ausgeführt.

Gegen den Besitzer des Grundstücks, der sich selbst als „Reichsbürger“ bezeichnet, wurden Ermittlungsverfahren wegen Volksverhetzung und wegen des Verstoßes gegen das Waffengesetz eingeleitet. Auf dem etwa 1500 Quadratmeter großen Areal im Landkreis Oder-Spree fanden die Polizisten mit Unterstützung zweier Sprengstoffspürhunde gegen 14.20 Uhr zwei offenbar scharfe Gewehre und stellten diese sicher. Der 50-Jährige wurde festgenommen und nach den polizeilichen Maßnahmen am späten Mittwochnachmittag wieder auf freien Fuß gesetzt. Die Ermittlungen dauern an.

Die rechtsextremen selbsternannten „Reichsbürger“ lehnen die Bundesrepublik Deutschland ab. Sie behaupten, das Deutsche Reich sei nie untergegangen und sehen sich als dessen Bürger.

BM