Eine Fünf-Zentner-Bombe aus dem Zweiten Weltkrieg ist am Donnerstag in Oranienburg (Oberhavel) gesprengt worden. Etwas später als geplant machten Experten sie gegen 12.15 Uhr unschädlich, wie eine Stadtsprecherin mitteilte. Ob es Schäden im Umfeld gab, konnte sie zunächst nicht sagen. Der Sperrkreis wurde am Nachmittag aufgehoben, der Zugverkehr wieder aufgenommen.
Rund 3500 Menschen hatten dafür am Morgen ihre Wohnungen verlassen müssen. Im Zugverkehr kam es wegen der Sprengung zu Beeinträchtigungen.
Die Zehn-Zentner-Bombe amerikanischer Bauart lag in einem Gebiet mit vielen Gartengrundstücken und einigen Einfamilienhäusern. Eine Entschärfung des Blindgängers war nach Untersuchungen des Kampfmittelräumdienstes nicht möglich.
Der Blindgänger aus dem Zweiten Weltkrieg ist die 175. entdeckte Bombe seit Beginn der systematischen Suche vor mehr als 20 Jahren.
dpa/sei/sh















