Nach der Notlandung eines Sportflugzeugs ist gegen einen 51 Jahre alten Flugschüler Haftbefehl wegen versuchten Mordes erlassen worden. Der Mann war bei einem Ausbildungsflug am Freitag zusammen mit seinem Fluglehrer verunglückt. Zuvor sei es an Bord zu einem Streit gekommen, sagte ein Sprecher des brandenburgischen Polizeipräsidiums am Sonntag. Der 51-Jährige sei in ein Haftkrankenhaus gebracht worden.
Einem Bericht des rbb-Nachrichtenmagazins „Brandenburg aktuell“ zufolge griff der Berliner den 73 Jahre alten Piloten an und verletzte ihn. Anschließend habe er versucht, sich aus dem Kleinflugzeug vom Typ Cessna zu stürzen, was ihm aber nicht gelang. Die Maschine geriet ins Schlingern. Dem erfahrenen Piloten gelang noch die Notlandung.
Während der 73-Jährige mit einer Kopfverletzung aus dem Flugzeugwrack geborgen wurde, war der Flugschüler vermutlich unter Schock weggelaufen. Erst Stunden später fand ihn ein Fährtenhund.
dpa/ap





