Die einen machen Fotos von ihrer Deutschlandreise, Hollywoodstars drehen gleich einen Film: George Clooney hat in den vergangenen Wochen bereits mitten in Berlin an der Neuen Wache und im Nikolaiviertel gedreht, nun macht er in Potsdam weiter. Aber nicht im Studio Babelsberg, sondern in der Kaserne Krampnitz.
George Clooney (51) und seine Crew drehten in der verfallenen Militärbrache am Mittwoch Kriegsszenen für den Film „The Monuments Men“. Studio Babelsberg – Co-Produzent des Streifens – nutzt die verlassene Anlage im Norden der Stadt regelmäßig als Außenkulisse. Auf dem rund 40 Hektar großen Areal wurde bereits für „Enemy at the Gates“ und „Inglourious Basterds“ gedreht.
Regisseur Clooney interessiert laut „Märkischer Allgemeiner“ vor allem die Hallenlandschaft im Westen des Geländes. Dort waren einst Pferde untergebracht, später Panzer und andere Fahrzeuge. Der erste Set-Termin auf dem Gelände fiel eher kurz aus. Ab Mitte Juni – zum Ende der Dreharbeiten – werden Oscar-Preisträger Clooney und Co aber für längere Zeit in die Krampnitz-Kaserne zurückkehren.
In den kommenden Tagen geht es zunächst wieder nach Berlin, wo unter anderem im Oberverwaltungsgericht gedreht wird. Weitere Stationen sind die Ruine des alten Chemiewerks Rüdersdorf (Märkisch-Oderland), Goslar und Sachsen-Anhalt, wo im Mai im Halberstädter Dom gedreht werden soll.
dpa/sh













