Lillys Tod

Ermittlungen gegen Kita-Erzieherin ausgedehnt

Foto: schroeder / Thomas Schroeder

Im Fall der im Eis eingebrochenen Lilly hat die Staatsanwaltschaft bereits gegen eine Erzieherin ermittelt. Nach dem Tod der Zweijährigen muss sie sich möglicherweise wegen fahrlässiger Tötung verantworten.

Nach dem tragischen Tod der zwei Jahre alten Lilly wird gegen eine Kita-Erzieherin nun wegen des Verdachts der fahrlässigen Tötung ermittelt. Das sagte am Montag Oberstaatsanwalt Thomas Meyer in Eberswalde.

Der Tod des kleinen Mädchens war am Freitag vom Deutschen Herzzentrum in Berlin mitgeteilt worden. Das Mädchen war bei dem tragischen Unglück am 8. Dezember zusammen mit einem anderen Kind beim Spaziergang einer Kita-Gruppe im Eis eingebrochen und in das Wasser eines Teiches in Eberswalde gefallen.

Stark unterkühlt kam das Kind in das Herzzentrum Berlin. Dort war es langsam wieder aufgewärmt worden. Der Gesundheitszustand galt von Anfang an als sehr kritisch. Das zweite Mädchen erlitt ebenfalls eine starke Unterkühlung, ist nach einem Aufenthalt im Eberswalder Krankenhaus aber wieder bei seinen Eltern.

Die Staatsanwaltschaft Eberswalde hatte zunächst gegen die Kita-Erzieherin wegen des Verdachts der fahrlässigen Körperverletzung ermittelt. Durch den Tot der Kleinen hat sich der mögliche Tatbestand nun geändert.

( dpa/ap )