Zweiter Weltkrieg

Zehn-Zentner-Bombe in Oranienburg gesprengt

Beinahe schon Alltag in Oranienburg: Mehr als 4000 Menschen mussten ihre Häuser verlassen. Die Sprengung einer Zehn-Zentner-Bombe verlief nach Plan.

Foto: ZB / ZB/DPA

In Oranienburg (Oberhavel) ist eine Zehn-Zentner-Bombe amerikanischer Bauart aus dem Zweiten Weltkrieg planmäßig gesprengt worden. Gegen 11.17 Uhr gab es einen kräftigen dumpfen Knall und eine große Erdfontäne zu sehen, berichtete eine Mitarbeiterin der Stadtverwaltung am Donnerstag. Der am Morgen eingerichtete Sperrkreis wird in der Regel eine Stunde nach der Detonation aufgehoben.

Aus Sicherheitsgründen mussten um 8.00 Uhr rund 4000 Menschen ihre Wohnungen und Häuser verlassen. Rund um den Fundort im Süden der Stadt war ein Sperrkreis mit 850 Meter-Radius eingerichtet worden. Der Blindgänger hatte einen chemischen Langzeitzünder. Bereits Anfang November des vergangenen Jahres war ein baugleicher Blindgänger gesprengt worden.