Premiere für das fast fertig umgebaute Clubhaus im Golfclub Wannsee: Beim Pokal des Deutschen Bundestages wurde zum ersten Mal der neu gestaltete Restaurantbereich geöffnet und die 80 Gäste des Turniers kamen in den Genuss eines exquisiten Drei-Gänge-Menüs des neuen Clubgastronomen Franz Raneburger und seiner Partnerin Marija Vojkovic.

Franz Raneburger kocht jetzt im Golfclub Wannsee

Auf Einladung des Deutschen Golfverbandes (DGV) und der Sportgemeinschaft des Deutschen Bundestages wurde zuvor natürlich Golf gespielt, in Form eines entspannten Florida-Scrambles. Der Flight wählt den jeweils besten Ball im Team aus und derjenige, dessen Ball genommen wird, setzt beim nächsten Schlag aus. Das erfordert strategisches Denken, denn auch der Spieler der einlocht muss beim nächsten Abschlag aussetzen.

Bundestags Pokal 2025
Hans-Jürgen Thies (l.) von der Sportgemeinschaft Deutscher Bundestag, Miriam Hiller, Vize-Präsidentin und Klaus Kobold, Präsident des Deutschen Golfverbandes. © Petra Götze | Petra Götze

Anders als der Turnier-Name vermuten lässt, nahm kein aktiver Abgeordneter teil, aber einige gerade ausgeschiedene Parlamentarier. „Die Scheu, sich zum Golfsport zu bekennen, wird ja nun hoffentlich abnehmen mit einem Kanzler Merz, der selbst Golf spielt“, meinte der Kapitän der Golfgruppe, Hans-Jürgen Thies.

Golfclub Wannsee
Auf dem Golfplatz in Wannsee fühlen sind 49 verschiedene Vogelarten heimisch - auch Fischreiher am Teich vor dem 17. Grün.© Petra Götze | Petra Götze

Artenschutz auf den Golfanlagen

Dabei hätten die Politiker einiges über Golfanlagen erfahren können. Unter anderem, dass die Hälfte von 480 Quadratmeter Golffläche in Deutschland naturbelassen bleibt und damit geschützten Lebensraum für Tier- und Pflanzenarten bietet. Auf der Golfanlage in Wannsee wurden beim Biodervisitäts-Monitoring 49 Vogelarten, sieben geschützte Fledermausarten und 56 Baumarten identifiziert.

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„Mit Speicherteichen und intelligenten Bewässerungssystemen wird dabei auch mit der Ressource Wasser verantwortungsvoll umgegangen“, erläuterte die Nachhaltigkeitsexpertin des Deutschen Golfverbands, Dr. Sabine Köhler. „Golfplätze nicht Teil des Problems sondern Teil der Lösung“, zitierte DGV-Präsident Klaus Kobold den ehemaligen baden-württembergischen Umweltstaatssekretär Baumann.