Das Schöne an Charity Golfturnieren ist nicht nur der gute Zweck, den man mit der Teilnahme unterstützt, sondern auch der tröstliche Gedanke, dass man selbst mit noch so schlechtem Spiel etwas Gutes getan hat. Gelegenheit dazu bot der Charity Golf Cup vom Lions Club Berlin-Kurfürstendamm, der zum 28. Mal am Seddiner See ausgetragen wurde, zugunsten des Kinderhauses Berlin-Mitte.
Golfer brauchen Fitness und Durchhaltevermögen
Der schwere Südplatz verzeiht keinen schlechten Schlag. Wer es dort schafft, sein Handicap zu spielen, hat oft schon gewonnen, und die langen Bahnen und Laufwege zu den Abschlägen verlangen eine gute Kondition und Fitness. Im Vorteil war da der Flight mit Orthopäde Claudio Freimark, der seine Mitspieler während der Runde gleich auf dem Fairway behandelte, wenn es irgendwo zwickte. Trotz dieser „Ablenkung“ wurde er Zweiter in seiner Handicap-Klasse.

Gefühl und Glück waren gefragt beim Wettbewerb auf dem Putting Green: gegen eine Spende von 15 Euro gab es zwei Bälle und zwei Chancen, um einen langen Putt einzulochen. Durchhalten hieß es bei einem kräftigen Regenguss mit Sturmböen auf den letzten Bahnen. Aber Golf ist eben ein Outdoor-Sport, auch wenn nicht jede Regenjacke hält, was sie verspricht.

Turnierorganisator Boris Rahming sorgte für perfektes Timing beim Grillbuffet-Dinner und der Siegerehrung, assistiert von seinem zwölfjährigen Sohn Vitus. Die großen Abräumer des Abends war das Ehepaar Katharina und Steffen Schnoor als Bruttosieger der Damen und Herren und die Gewinner bei der Tombola, in der es Golfbags, neue Schläger, Golf-Uhren und Bälle zu gewinnen gab.
Spendenerlös von 10.000 Euro
Mit einer Versteigerung von Restaurant-Gutscheinen, der Teilnahme an einem E-Sport-Event und edlen Rotweinen sorgte Lions-Mitglied Patrick Wittke für zusätzliche Spenden für das Kinderhaus Berlin-Mitte, in dem Jungen und Mädchen unter der Obhut des Jugendamtes aufgenommen werden. 10.000 Euro Spendenerlös lautet die Bilanz des gut organisierten Turniers. „Ohne Sponsoren, großzügige Lions-Freunde und Gäste wäre das nicht möglich“, bedankte sich Boris Rahming vom Lions Club Kurfürstendamm.



