Die Dörpfeldstraße in Adlershof ist derzeit bereits eine Baustelle. Seit dem 19. Oktober setzt die BVG dort ihre Straßenbahn-Infrastruktur instand. Diese Arbeiten werden noch bis zum 16. Dezember andauern. Sperrungen und Umleitungen für den Autoverkehr sind die Folge. Nun kommen noch weitere Bauarbeiten hinzu.
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Wie das Straßen- und Grünflächenamt Treptow-Köpenick ankündigt, wird ab dem 9. November die Deckschicht der Fahrbahn in der Dörpfeldstraße und in der Ottomar-Geschke-Straße saniert. Bis voraussichtlich März 2027 werden diese Bauarbeiten dauern. „Die Fahrbahn weist im Abschnitt zwischen den Einmündungen zur Waldstraße und Oberspreestraße erhebliche Schäden auf. Der Zustand der Fahrbahn verschlechtert sich mit jedem Winter zunehmend“, heißt es in einer Mitteilung.

Dörpfeldstraße in Adlershof und Ottomar-Geschke-Straße in Köpenick stark beschädigt
Tatsächlich ist die Fahrbahn in dem benannten Bereich an vielen Stellen beschädigt. Teilweise sind enorme Schlaglöcher und Risse im Asphalt entstanden. Zudem bilden sich insbesondere in der Ottomar-Geschke-Straße am Straßenrand nach Regen große Pfützen, weil das Wasser dort schlecht abläuft. Genau diese Mängel sollen behoben werden. Dabei hat der Bezirk nicht nur die Straßen selbst im Blick.

„Teil der Maßnahme ist auch die Erneuerung des einseitig geführten Radwegs auf der gesamten Strecke. Hier sind die Schäden so gravierend, dass ohne zeitnahes Eingreifen eine verkehrssichere Nutzung nicht mehr gewährleistet werden kann. Im Zuge der Maßnahme werden auch verstopfte Straßenabläufe instand gesetzt, um dem Rückstau von Regenwasser abzuhelfen“, erläutert die Behörde. Damit die Arbeiten sicher durchgeführt werden können, muss laut Bezirksamt der gesamte Straßenabschnitt ab dem 9. November voll gesperrt werden.
So sollen Autofahrer die Baustelle umfahren können
Während der Bauarbeiten soll der Durchgangsverkehr demnach über die Oberspreestraße oder über die Grünauer Straße, Glienicker Straße und den Glienicker Weg zum Adlergestell geleitet werden. „Es wird empfohlen, mehr Fahrzeit für Umwege einzuplanen“, so das Amt.

„Der Radverkehr wird parallel zum Bahndamm bzw. der Glienicker Brücke auf dem dort vorhandenen gemeinsamen Geh- und Radweg geführt. Die vorhandene Querungsmöglichkeit der Ottomar-Geschke-Straße unter der Glienicker Brücke bleibt weiterhin nutzbar. Das Wohngebiet an der Ottomar-Geschke-Straße ist über die Rudower Straße erschlossen“, heißt es weiter.

Mit „Glienicker Brücke“ meint das Bezirksamt offenbar die Adlershofer Brücke. Sie führt die Spindlersfelder Straße über die Ottomar-Geschke-Straße, während die Glienicker Brücke über die Havel zwischen Berlin und Potsdam führt. Offenbar ist es in der Ankündigung des Straßen- und Grünflächenamts zu einer Verwechslung bei den Begriffen gekommen.
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BVG leitet Nachtbuslinie N64 um
Auswirkungen haben die vorgesehenen Bauarbeiten nicht nur für den Autoverkehr, sondern auch für die öffentlichen Verkehrsmittel. So kann während der Bauzeit die Haltestelle Ottomar-Geschke-Straße durch die Nachtbuslinie N64 nicht angefahren werden. Die Nachtbusse fahren stattdessen ab der Haltestelle S-Bahnhof Spindlersfeld/Oberspreestraße über die Spindlersfelder Straße und den Glienicker Weg mit Stopps an den Haltestellen Zinsgutstraße, Glienicker Weg/Nipkowstraße, Adlergestell, Rudower Chaussee und S-Bahnhof Adlershof in beiden Richtungen.

„Es wird vorsorglich darauf hingewiesen, dass die Arbeiten in keinem Zusammenhang mit dem beabsichtigten zweigleisigen Ausbau der Straßenbahn in der Dörpfeldstraße durch die BVG stehen“, erklärt das Bezirksamt.




