Ab Montag, den 26. Oktober, müssen sich die Berliner Verkehrsteilnehmer rund um den Bahnhof Schöneweide auf massive Beeinträchtigungen einstellen. Dies teilte die Senatsverwaltung für Mobilität, Verkehr, Klimaschutz und Umwelt am Freitag mit.

Der Grund dafür ist der Rückbau des Fußgängertunnels, der die Schnellerstraße mit dem Bahnhofsvorplatz (Cajamarcaplatz) verbunden hat. Er unterquert die B96a in Höhe der Brückenstraße im Bezirk Treptow-Köpenick.

Aufgrund eines Brandes ist der Tunnel derzeit gesperrt. Eine Instandsetzung der Unterquerung ist laut Senatsverwaltung aber nicht mehr notwendig. Der Umbau des Kreuzungsbereichs Michael-Brückner-Straße/Brückenstraße/Schnellerstraße ist abgeschlossen. Eine Überquerung der Straße ist dank der neuen Ampelanlage ebenfalls möglich.

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Stadteinwärts wird es nur eine Fahrspur geben

Für Autofahrer bedeutet dies erhöhte Staugefahr, da der Verkehr stadteinwärts ab dem Sterndamm auf einen Fahrstreifen eingeschränkt wird. Zudem wird ein Busfahrstreifen eingerichtet. Stadtauswärts bleiben beide Fahrspuren erhalten.

Ortsbesuch Niederschöneweide
Der seit Jahren gesperrte Fußgängertunnel am S-Bahnhof Schöneweide.© Berliner Morgenpost | Philipp Hartmann

Der Öffentliche Personennahverkehr soll hingegen wie der Fuß- und Radverkehr nicht von derart massiven Einschränkungen betroffen sein. Der Zugang zu den Haltestellen der BVG und zum Bahnhof bleiben vollständig erhalten. Lediglich die Bushaltestellen müssen für die Dauer der Baumaßnahme in nördliche Richtung verlegt werden. Zudem wird eine zusätzliche mobile Ampel aufgestellt.

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Arbeiten dauern mindestens bis Herbst 2027

Die Arbeiten werden voraussichtlich bis ins dritte Quartal 2027 hineinreichen. Nachdem die technische Ausrüstung des Tunnels bereits in den vergangenen Monaten entfernt worden ist, wird der Tunnel nun vollständig entkernt.

Die Tunnelwände auf dem Vorplatz und dem ehemaligen Eingangsbereich werden unterhalb des Geländes abgebrochen und im Anschluss mit Boden verfüllt, wie es in der Mitteilung heißt. Unterhalb der B96 wird der Tunnel mit Flüssigboden befüllt. Die Baukosten betragen circa vier Millionen Euro.