Ab dem kommenden Montag, 12. Oktober, müssen sich Autofahrer in Treptow-Köpenick auf eine weitere Baustelle einrichten. Dann beginnt der Bezirk mit Sanierungsarbeiten auf der Salvador-Allende-Straße. „Die Fahrbahn der Salvador-Allende-Straße zwischen den Einmündungen zum Fürstenwalder Damm und der Friedrichshagener Straße weist tiefe Spurrillen und seitliche Verdrückungen des Asphalts auf“, teilt das Bezirksamt mit.
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Damit die Verkehrssicherheit auch in Zukunft gewährleistet werden kann, erneuert das Straßen- und Grünflächenamt daher diesen Abschnitt. Die Bauarbeiten dauern voraussichtlich bis zum 4. November an. Das hat Folgen für den Autoverkehr. So werden nach Auskunft der Behörde die Fräs- und Asphaltarbeiten unter Teilsperrung der Salvador-Allende-Straße erfolgen. Die Friedrichshagener Straße muss zeitweise sogar voll gesperrt werden.
Entsprechende Umleitungsstrecken werden demnach ausgeschildert. Die Behörde empfiehlt, den Bereich weiträumig zu umfahren und mehr Fahrzeit einzuplanen. Fußgänger und Radfahrer werden durch die Bauarbeiten hingegen nur geringfügig beeinträchtigt.
Köpenick: Stau droht durch parallel stattfindende Bauarbeiten auf der Langen Brücke
Da die Salvador-Allende-Straße zu den wichtigsten Verkehrsachsen gehört, sind längere Staus im Feierabendverkehr in den kommenden Wochen sehr wahrscheinlich. Hinzu kommt, dass die BVG zeitgleich die Straßenbahngleise auf der Langen Brücke und später am Köllnischen Platz erneuert. Dieses Nadelöhr zwischen Spindlersfeld und Altstadt Köpenick ist bis zum 9. Dezember, wenn die Gleisarbeiten beendet werden sollen, eine weitere Staufalle.
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Dass die Reparaturen an der Fahrbahn in der Salvador-Allende-Straße notwendig sind, dürfte allerdings niemand bestreiten. Bereits im Juli 2025 berichtete die Berliner Morgenpost über die Situation vor Ort. Insbesondere an jener Stelle, wo Autos von der Salvador-Allende-Straße nach rechts in den Müggelseedamm abbiegen, sind die Schäden in der Fahrbahn enorm. Teilweise sind die Spurrillen im Asphalt dort schon so tief, dass manche Autofahrer Angst haben müssen, mit der Karosserie aufzusetzen.
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Auf Anfrage unserer Redaktion hatte das Bezirksamt damals mitgeteilt, dass aufgrund der Straßenschäden ein „grundhafter Vollausbau“ von der Salvador-Allende-Brücke bis zum Brandenburgplatz vorgesehen sei. Den Ausbau dieses Abschnitts hatte das Amt allerdings erst für das Jahr 2031 geplant. Schon damals hieß es jedoch, dass als Zwischenlösung eine vorgezogene Deckensanierung im Bereich der Spurrillen angestrebt werde. Nun macht der Bezirk ernst.





