Obwohl immer wieder darauf hingewiesen wird, scheinen es viele Menschen in Berlin noch immer nicht begriffen zu haben. Man füttert weder Enten noch Tauben – auch wenn die eigenen Kinder Spaß daran haben. Die Tiere werden dadurch krank. Unschöne Begleiterscheinung: Durch das verstreute Futter werden Ratten angezogen.
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Die kleinen Nager laufen immer wieder auch über Spielplätze. Zurück bleibt Rattenkot in der Sandgrube, wo Kinder spielen und sich gegebenenfalls gefährliche Infektionen einfangen. „Es ist eine Zunahme der Rattenpopulationen im Innenstadtbereich in bedenklichem Maße festzustellen“, teilte kürzlich das Bezirksamt Treptow-Köpenick auf Anfrage mit. Hintergrund für die Auskunft war eine Rattensichtung auf dem Spielplatz am Kaisersteg in Schöneweide – also eher am Stadtrand. Doch auch hier gibt es immer wieder Probleme.
Ratten auf Berlins Spielplätzen werden von Essensresten angezogen
Gleich drei Spielplätze im Südosten sind bekannt dafür, dass dort oft Ratten auftauchen. Die Gründe sind immer gleich. Entweder verstreuen Menschen Futter für Tauben. Oder sie lassen Essensreste liegen, die für die Nagetiere dann ein gefundenes Fressen sind. Und gerade jetzt in der warmen Jahreszeit vermehren sich diese auch noch besonders schnell.
Dabei wäre das Problem eigentlich leicht in den Griff zu bekommen. Es müsste nur jeder darauf achten, Essensreste vernünftig zu entsorgen und kein Futter zu verteilen. Das scheint aber offensichtlich zu viel verlangt.
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Dass sich Eltern dann Sorgen um ihre Kinder auf dem Spielplatz machen, wenn sie eine Ratte in der Nähe sehen, ist verständlich. Die Gesundheitsgefahr wird dennoch als eher gering eingeschätzt. Denn grundsätzlich ist jeder Boden außerhalb der Wohnung in irgendeiner Art und Weise kontaminiert, sagt das Gesundheitsamt. Als Schutz hilft nur, sich immer gut die Hände zu waschen, wenn man nach Hause kommt.




