Als wald- und zugleich wasserreichster Bezirk ist Treptow-Köpenick weniger hitzebelastet als innerstädtische Bezirke, die besonders stark versiegelt sind. Die vielen Wälder, Flüsse, Kanäle und Seen bieten zahlreiche Möglichkeiten, Abkühlung zu bekommen.

Dennoch gibt es auch im Berliner Südosten einige Gebiete, die sich ziemlich stark aufheizen können. Das zeigt ein Blick auf die zur Klimarisikoanalyse Berlin gehörende sogenannte Hot-Spot-Karte. Diese wurde Anfang 2026 von der Senatsumweltverwaltung veröffentlicht.

Darauf zu sehen sind mehrere Stellen, die tagsüber eine „physiologisch äquivalente Temperatur (PET)“ von mehr als 41 Grad (Fläche orange) und mindestens 38 Grad (Umrandung orange) aufweisen und mindestens drei Hektar groß sind. Diese Orte haben somit eine hohe Hitzebelastung am Tag. Gerade für vulnerable Altersgruppen kann ein Aufenthalt dort gefährlich werden.

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Hitze in Berlin: Diese Gebiete in Treptow-Köpenick ragen heraus

Besonders ins Auge fällt beim Blick auf die Hot-Spot-Karte eine größere Fläche, die sich südöstlich an den Landschaftspark Johannisthal/Adlershof anschließt. Dort befinden sich Siedlungsbiete und ein Stück weiter südlich auch ein größeres Neubauquartier am Eisenhutweg. Dieser Bereich ist durchgehend orange gekennzeichnet und somit besonders stark hitzebelastet. Ebenfalls auffällig: das Kosmosviertel in Altglienicke, der Parkplatz des Hornbach-Gartencenters an der Grünbergallee und ein Teil des Technologieparks Adlershof.

Hitze Karte Klimarisikoanalyse 2026
Auf dieser Karte sind jene Orte in Treptow-Köpenick orange markiert, die besonders hitzebelastet sind.© Umweltatlas Berlin | C. Schlippes

Dazu gibt es etliche Gebiete, die zumindest orange umrandet sind. Zu den größeren gehört unter anderem der Süden von Köpenick, begrenzt auf das Siedlungsgebiet zwischen Müggelheimer Straße, Wendenschloßstraße und Dregerhoffstraße. Mit dabei sind das Salvador-Allende-Viertel und in diesem Fall auch der gesamte Technologiepark Adlershof.

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Auch Teile von Rahnsdorf und Müggelheim betroffen

Ebenfalls betroffen sind weite Teile von Altglienicke und Bohnsdorf, das Siedlungsgebiet Späthsfelde, Teile von Spindlersfeld und das Gewerbegebiet in Oberschöneweide entlang der Schnellerstraße zwischen Brückenstraße und Karlshorster Straße. Dort befindet sich auch ein Heizkraftwerk.

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Generell, so ist festzuhalten, heizen sich Gebiete mit hohem Versiegelungsgrad besonders stark auf. Hoch ist die Versiegelung meist in Gewerbegebieten, aber auch in stark bebauten Ortskernen. Vielleicht ein wenig überraschend ist, dass selbst abgelegene, von Wald und Wasser umgebene Ortsteile wie Rahnsdorf und Müggelheim einzelne besonders hitzebelastete Wohngebiete aufweisen.