Wie kaum ein anderer Bezirk ist Treptow-Köpenick in den sozialen Medien aktiv. Informiert wird über verschiedene Kanäle wie Facebook, Instagram und, allerdings selten, auch über YouTube. Zudem gibt es die Möglichkeit, einen Newsletter zu abonnieren – und jetzt auch noch einen WhatsApp-Kanal. Wie das Bezirksamt mitteilt, soll der eigene Kanal bei dem Messenger-Dienst das digitale Informationsangebot erweitern.

„Der WhatsApp-Kanal bietet regelmäßig aktuelle Hinweise aus dem Bezirksamt – von Service-Informationen über Veranstaltungshinweise bis hin zu wichtigen Meldungen im Krisen- oder Katastrophenfall“, heißt es in einer Mitteilung der Behörde. Ein besonderer Fokus soll demnach in den kommenden Wochen auf dem Thema Bevölkerungsschutz liegen. Beantworten will das Bezirksamt über den Kanal unter anderem Fragen wie diese: Wie kann man sich auf den Ernstfall vorbereiten? Was sollte jeder über Notvorräte, Warnsysteme oder Blackouts wissen? Welche Aufgaben übernimmt das Bezirksamt in solchen Situationen?

Treptow-Köpenick führt WhatsApp-Kanal als zusätzliche Informationsquelle ein

„Mit dem neuen WhatsApp-Kanal schaffen wir einen weiteren, niedrigschwelligen Weg, um unsere Einwohnerinnen und Einwohner direkt, zuverlässig und datenschutzfreundlich zu erreichen – besonders auch dann, wenn es schnell gehen muss“, erklärt Bürgermeister Oliver Igel (SPD). In Krisensituationen wie bei Stromausfällen, extremen Wetterlagen oder anderen Gefahrenlagen diene der Kanal als zusätzliche Informationsquelle des Bezirksamts.

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Gerade beim Thema Stromfall hat Treptow-Köpenick Erfahrungen wie kein anderer Bezirk gemacht. Der größte Stromausfall seit dem Zweiten Weltkrieg in Berlin, der sich am 19. Februar 2019 nach einer Panne auf der Baustelle zum Neubau der Salvador-Allende-Brücke ereignete, ist bis heute Zehntausenden Menschen, die damals betroffen waren, noch gut in Erinnerung.

So können Bürger das Angebot abonnieren

Der WhatsApp-Kanal von Treptow-Köpenick funktioniert wie ein Newsletter. Dortige Beiträge können von den Abonnenten nicht kommentiert, jedoch leicht weitergeleitet werden. Zudem sind Emojis als Reaktion möglich. Wer dem Kanal folgt, bleibt anonym. Weder das Bezirksamt noch andere Abonnenten können sehen, wer sonst noch den Kanal nutzt. So bleibt der Datenschutz gewährleistet. „Auf Nachrichten und Anfragen kann über WhatsApp derzeit nicht geantwortet werden. Für persönliche Anliegen stehen weiterhin die bekannten Kontaktwege – telefonisch, schriftlich oder vor Ort – zur Verfügung“, teilt die Behörde mit.

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Seit dem Start des Angebots am 1. September haben bereits knapp 400 Menschen den Kanal abonniert. Dafür müssen Interessierte zunächst WhatsApp auf ihrem Handy öffnen, unter „Aktuelles“ die Suchfunktion nutzen, Bezirksamt Treptow-Köpenick eingeben und den Kanal abonnieren. Möglich ist das auch über den Direktlink, der hier zu finden ist. Wer keine Beiträge verpassen will, muss im Anschluss noch das Glockensymbol aktivieren.