Die Baustelle auf der Treskowallee, der wichtigen Verkehrsverbindung zwischen Oberschöneweide und Karlshorst, wird einfach nicht fertig. Wie das Bezirksamt Treptow-Köpenick am Mittwoch mitteilte, verschiebt sich die Fertigstellung erneut.

„Nach umfangreichen Abstimmungen haben die Berliner Wasserbetriebe (BWB) und das Bezirksamt als Straßenbaulastträger entschieden, dass die erneuerten Leitungen der BWB in der Fahrbahn der Treskowallee nicht unmittelbar in die Asphalttragschicht des Straßenaufbaus eingebettet werden können. Die Leitungen sind stattdessen mit einer Einhüllung aus Beton zu schützen. Da die Tragfähigkeit der Betoneinhüllung erst nach längerer Abbindezeit erreicht wird, sind bautechnologische Verzögerungen gegenüber einem reinen Asphaltaufbau nicht zu vermeiden.“, heißt es in einer etwas sperrig formulierten Pressemitteilung.

Die Folge ist, dass sich die Bauarbeiten auf der Treskowallee im Abschnitt zwischen der Straße An der Wuhlheide und der Trabrennbahn Karlshorst „zunächst“ bis zum 16. Juni verlängern. Unklar ist, ob es dabei bleiben wird.

Treskowallee: Bauarbeiten laufen bereits seit Ende 2023

Mittlerweile dauern die Bauarbeiten auf der Straße bereits seit anderthalb Jahren an. Begonnen hatten diese im November 2023. Damals waren sie nur für eine Dauer von zweieinhalb Monaten angekündigt worden. Immer wieder musste die Fertigstellung jedoch aus verschiedenen Gründen, zum Beispiel wegen zuvor nicht sichtbarer Schäden an der Regenwasserkanalisation, verschoben werden. Noch im November 2024 wurde ein Ende der Bauarbeiten für Ende Januar 2025 und eine daran anschließende zeitnahe Verkehrsfreigabe angekündigt.

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Nötig wurden die Arbeiten, weil die Schächte und Straßenabläufe der BWB in der Fahrbahn aufgrund ihres Alters und der starken Beanspruchung durch den Autoverkehr der vergangenen Jahre in einem „besorgniserregenden Zustand“ waren. Auch eine Geschwindigkeitsbegrenzung auf Tempo 30 längere Zeit vorher reichte nicht mehr aus, um die Verkehrssicherheit zu gewährleisten. Daher entschieden sich der Bezirk und die Berliner Wasserbetriebe damals, wegen Gefahr im Verzug eine Instandsetzung sowohl der Anlagen der BWB als auch der Straße vorzunehmen.