Zur Einstimmung auf Weihnachten muss es nicht zwingend ein Besuch auf einem der vielen Weihnachtsmärkte in der Stadt sein. In Treptow-Köpenick gibt es auch verschiedene andere Möglichkeiten und Angebote, etwas in der Adventszeit zu erleben und zu entdecken. Die Berliner Morgenpost hat eine Auswahl zusammengestellt.
Rodeln in der Wuhlheide
Das Freizeit- und Erholungszentrum (FEZ) Berlin ermöglicht auf dem Außengelände, eine 25 Meter lange Winterrodelbahn hinunterzurutschen. Abends funkelt und leuchtet diese zudem. Auch wenn es wenig schneien sollte, bleibt die Rodelbahn bis Ende Januar aufgebaut.
An den vier Adventswochenenden, jeweils Sonnabend und Sonntag von 12 bis 18 Uhr, lädt das FEZ Familien außerdem dazu ein, zwischen Weihnachtsbuden, Lichterwelten und einem Riesenweihnachtsbaum zu spielen und zu basteln. So können aus Naturmaterialien festliche Dekorationen für zu Hause hergestellt werden.

Kinder haben auch die Möglichkeit, Plätzchen zu backen und eigenen Punsch anzurühren. Dazu bietet die Astrid-Lindgren-Bühne ein weihnachtliches Theaterprogramm an – und es gibt auch einen Rollschuh-Workshop. Tagestickets kosten fünf Euro und sind online erhältlich.
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Miniatur-Weihnachtswelt im Forum Köpenick
Ab dem 25. November ist im Forum Köpenick in der Bahnhofstraße eine „magische Miniatur-Weihnachtswelt“ auf 60 Quadratmetern zu sehen. Der Hamburger Künstler Holger Erven hat für die gewaltige Anlage mehr als 1200 Arbeitsstunden investiert. Gebaut hat er unter anderem kleine Felsanlagen, Dorflandschaften, eine Ski-Piste, einen Zoo und ein eigenes Theater. Dazwischen fährt eine Modelleisenbahn hindurch. Eigenen Angaben zufolge sind 1500 Figuren und Zubehörteile verbaut worden.
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An jedem Sonnabend ab dem 30. November sowie an den verkaufsoffenen Adventssonntagen am 8. und 22. Dezember ist unter den Figuren jeweils ein Spieler des 1. FC Union versteckt. Wer diese Figur findet, fotografiert und in den sozialen Kanälen mit dem Forum Köpenick teilt, hat die Chance auf einen Preis. Die Miniaturwelt wird bis zum 11. Januar bleiben.
Lebendiger Adventskalender in Schöneweide
Wie schon im vergangenen Jahr lädt der Verein „SchöneVibes Kollektiv“ auch in diesem Jahr wieder zu einem lebendigen Kiezkalender in Ober- und Niederschöneweide ein. Aktuell ist das genaue Programm noch nicht veröffentlicht. 2023 wurde für die Anwohner ein abwechslungsreiches Angebot auf die Beine gestellt. Dazu zählten beispielsweise Tanz, Meditation, Stockbrot an der Feuerschale, offene Ateliers, Schlemmereien, Bewegungskurse, Musik und der „Oberschöne Weihnachtsmarkt“, der diesmal am 7. und 8. Dezember (12 bis 20 Uhr am Sonnabend und 12 bis 18 Uhr am Sonntag) in der MaHalla, Wilhelminenhofstraße 76, stattfindet.
Das Weihnachtshaus in Adlershof
Das Kulturzentrum Alte Schule in der Dörpfeldstraße 54-56 in Adlershof wird am Sonnabend, 30. November, von 14 bis 20 Uhr zum festlichen Weihnachtshaus. Dort spielt die Joseph-Schmidt-Musikschule ab 14.15 Uhr im Bürgersaal ein Programm mit Tanz und Musik und lädt um 17.15 Uhr zum gemeinsamen Advents- und Weihnachtsliedersingen ein.

Es finden außerdem kreative Workshops statt. In den Räumen der kommunalen Galerie können Geschenkboxen und Adventskalender gebastelt werden. Der Kiezklub wird währenddessen zur Lebkuchenbäckerei. In der Stefan-Heym-Bibliothek gibt es von 15.20 bis 15.55 Uhr eine Kinderbuchlesung mit Bürgermeister Oliver Igel und von 14.30 bis 15.15 Uhr sowie 16 bis 16.40 Uhr ein Schattentheater mit Maik Zöllner. Auf der Außenbühne treten darüber hinaus verschiedene Musiker auf.
Weihnachtsmärkte an vielen Orten
Natürlich gibt es auch im Südosten zahlreiche Weihnachtsmärkte, die meist nur an einem einzigen Adventswochenende stattfinden und eher klein sind im Vergleich zu den großen Märkten in der Berliner City.
Dazu gehören der Müggelheimer Adventsmarkt auf dem Dorfanger (Sonnabend, 30. November, 11-20 Uhr), der Lichtermarkt an der Christuskirche in Oberschöneweide, Firlstraße 16 (Sonnabend, 30. November, 14-20 Uhr), der Adventsmarkt in der Waldgaststätte „Hanff’s Ruh“ in Grünau (30. November 12-20 Uhr und 1. Dezember 11-19 Uhr) und der Weihnachtsmarkt an der Grünauer Friedenskirche (1. Dezember 13-20 Uhr).

Weitere Märkte sind der „HolyHorst“ im Mellowpark (7. und 8. Dezember), der Altglienicker Weihnachtsmarkt rund um das Evangelische Gemeindezentrum in der Rosestraße 42 (8. Dezember 14-19 Uhr), der Weihnachtsmarkt auf der Schlossinsel Köpenick (13. bis 15. Dezember, Freitag 14-22 Uhr, Sonnabend 12-22 Uhr, Sonntag 12-20 Uhr), der Weihnachtsmarkt in der Bölschestraße (20. bis 22. Dezember, Freitag 14-22 Uhr, Sonnabend 12-22 Uhr, Sonntag 12-20 Uhr) und der Winterzauber am Strandbad Wendenschloss (an allen Adventswochenenden immer sonnabends 13-22 Uhr und sonntags 13-20 Uhr sowie am 25. und 26. Dezember jeweils 13-20 Uhr). Eine Besonderheit: Dort gibt es auch Glühweinfahrten auf beheizten Flößen, Eisstockschießen und ein weihnachtliches Kneipenquiz.
Späth‘sche Baumschulen haben das Monbijou-Theater zu Gast
Ein wenig heraus sticht der Weihnachtsmarkt in den Späth‘schen Baumschulen, der an den ersten drei Adventswochenenden jeweils von 11 bis 20 Uhr geöffnet ist. Dort gibt es neben einem Bühnenprogramm auch jeden Abend eine Feuershow sowie Vorführungen des Monbijou-Theaters mit Grimm’schen und anderen Märchen für Familien. Des Weiteren finden Kremserfahrten über das Gelände statt, und es kann direkt vor Ort auch ein frisch geschlagener Weihnachtsbaum ausgesucht werden. Der Eintritt beträgt allerdings 8 Euro (Kinder bis 16 Jahre frei).

„Mit dem Besuch unterstützen die Gäste den Erhalt des historischen Geländes. Der Eintritt sichert außerdem, angesichts der steigenden Kosten, den besonderen Charakter des Weihnachtsmarktes ab: Ruhe und Beschaulichkeit einerseits und zugleich ein umfassendes und hochwertiges Programm für Erwachsene und Kinder“, begründen die Späth‘schen Baumschulen diese Regelung.

Einziger, durchgehend geöffneter Weihnachtsmarkt in Treptow-Köpenick ist der erstmals stattfindende Berliner Wintertraum an der Schnellerstraße 145 in Niederschöneweide (bis 29. Dezember Mo-Do 14-22 Uhr, Fr-Sa 14-23 Uhr und So 12-21 Uhr, am 25. und 26. Dezember jeweils 13-21 Uhr). Dieser ist jedoch ein Rummel mit Fahrgeschäften und einem Freefall-Tower mit 85 Metern Höhe für besonderen Nervenkitzel.




