Zur Fußball-EM im Sommer war der Kunstrasen auf der Fanmeile am Brandenburger Tor eines der Highlights und in aller Munde. Große Partys wurden dort gefeiert, besonders bei den Siegen der deutschen Nationalmannschaft gegen Schottland, Ungarn und Dänemark. Nun wird ein Teil des nach dem Turnier abgebauten und gereinigten Rasens wieder genutzt.
„Trotz einer sehr langen Bewerberliste wurde Treptow-Köpenick mit dem Schulstandort der Sophie-Brahe-Gemeinschaftsschule als einer der neuen Spielorte für den EM-Kunstrasen ausgewählt“, teilte das Bezirksamt Treptow-Köpenick am Dienstagnachmittag mit. Auf dem grünen Teppich können nun die Schulkinder spielen.
Die Nachnutzung des Fanmeilen-Kunstrasens war einer von vielen Bestandteilen des EM-Nachhaltigkeitsprogramms und wurde durch die landeseigene Gesellschaft Kulturprojekte Berlin organisiert. Die Bezirke konnten sich im Vorfeld für eine Nachnutzung auf den bezirklichen Bolzplätzen bewerben.
Fußball-EM: Großer Teil des Fanmeilen-Kunstrasen stark beschädigt
Während ein Teil bereits vorab an Interessenten vergeben wurde, musste der Rest verlost werden, da die Nachfrage die maximal möglichen 24.000 Quadratmeter deutlich übertraf. Wie vor wenigen Wochen bekannt wurde, musste ein Großteil des Kunstrasens, insgesamt 13.000 Quadratmeter, aufgrund zu starker Beschädigungen, etwa durch Kaugummis und Spuren von Pyrotechnik, entsorgt werden.
Schul- und Sportstadtrat Marco Brauchmann (CDU) berichtete am Dienstag, er habe sich wenige Tage vor dem Start der Europameisterschaft am 14. Juni bei einem Vor-Ort-Termin vor dem Brandenburger Tor von der Qualität des Kunstrasens überzeugen können. „Wir sind sehr glücklich, dass am Standort der Sophie-Brahe-Gemeinschaftsschule ein Anteil des Kunstrasens verbaut und nun von der Schulgemeinschaft nachgenutzt werden kann. Das DFB-Minispielfeld erstrahlt im neuen Glanz und wird sicherlich sehr gerne genutzt“, sagte er.
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