Erneut wurde durch ein Feuer der U-Bahnverkehr in Berlin unterbrochen. Nach dem Brand im November vergangenen Jahres in Steglitz hat es am Neujahrstag die Linien U1, U2 und U3 getroffen. Dort brannte ein Marktstand eines Weihnachtsmarkts unter der Hochbahn am Nollendorfplatz in Berlin-Schöneberg. Seit dem Vormittag war der Zugverkehr auf diesen Linien unterbrochen, die U2 verkehrte für mehrere Stunden nicht zwischen Zoologischer Garten und Potsdamer Platz.

„Wir wurden am Donnerstagvormittag kurz nach 10 Uhr zum Nollendorfplatz alarmiert“, sagte ein Sprecher der Berliner Feuerwehr der Morgenpost. „Dort brannte ein Markstand und die Flammen reichten bis unter die Decke der Hochbahn.“ Der Brand wurde mit 80 Einsatzkräften schnell gelöscht, Personen kamen laut Feuerwehr nicht zu Schaden. „Nach den Löscharbeiten wurde die Einsatzstelle der BVG übergeben“, sagte der Sprecher. „Wie groß der Schaden ist und wie lange die U-Bahn nicht fahren wird, können wir nicht sagen.“ Das sei jetzt Sache der BVG.

Feuer U-Bahnhof Nollendorfplatz
Feuer unter dem U-Bahnhof Nollendorfplatz auf einem Weihnachtsmarkt am 1. Januar 2026. © FUNKE Foto Services | Reto Klar

Feuer am U-Bahnhof Nollendorfplatz – Linie U2 unterbrochen

Auf der Seite der BVG hieß es: „U2: Die Linie fährt aufgrund eines Feuerwehr-Einsatzes nicht zwischen S+U Zoologischer Garten und S+U Potsdamer Platz.“ Die Meldung wurde um 10.21 Uhr veröffentlicht. Dauer: bis auf Weiteres. Entwarnung kam dann am Nachmittag von der BVG. Seit 13.30 Uhr fahren die Züge auf den Linien U1, U2 und U3 wieder reibungslos“, sagte ein Sprecher der BVG. Bei dem Unternehmen war man sichtlich erleichtert, dass durch das Feuer am Nollendorfplatz keine Konsequenzen hat, wie Ende November auf der U9 am U-Bahnhof Schloßstraße hat.

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Am 28. November hatte ein Brand im Steglitzer U-Bahnhof Schloßstraße ür eine Unterbrechung der U9 gesorgt. Die Ermittlungen zur Ursache dauerten einige Tage. „Die zerstörten Kabeltrassen machen umfangreiche Reparatur- und Reinigungsarbeiten erforderlich“, hieß es Anfang Dezember von Seiten der BVG. „Unsere Fach- und Sicherheitsexperten sowie die hinzugezogenen Spezialfirmen sind seit dem Vorfall durchgehend vor Ort und arbeiten mit Hochdruck daran, die Schäden zu bewerten und nächste Schritte einzuleiten.“