Seit wenigen Tagen gibt es in Berlin-Schöneberg eine neue Ausstellung für alle Kunstbegeisterten. Im Haus am Haus am Kleistpark in der Kommunalen Galerie wird Fotografie-Kunst der Künstler Inka und Niclas Lindergård ausgestellt.
Fokus der Arbeiten soll die Ästhetik der Populärkultur und deren Einfluss auf die menschliche Wahrnehmung von der Natur sein. Mit ihrem Werk wollen sie sich im Spannungsfeld von übermäßig idealisierter Schönheit und Absurdität sowie zwischen existentieller Dimension und kitschiger Trivialität bewegen.
Das Haus am Kleistpark zeigt Ausschnitte aus Arbeiten der letzten zwölf Jahre und gibt so einen Überblick über die Entwicklung des Werks. Präsentiert werden frühe Arbeiten aus „Becoming Wilderness“ (2012) und „Vista Point“ (2014), Werke aus der prominenten Serie „Family Portraits“ (ab 2015 fortlaufend) und der umfangreichen Reihe „4K Ultra HD“ (ab 2018) und neueste Produktionen aus „Adaptive Colorations“ (seit 2015 fortlaufend), „Extensions“ (2022/23) und „Sunset Photography“ (2023).
Zu sehen sind fotografische Bilder wie Objekte, die aus fotografischen Methoden heraus entstanden und frei von jeder Kategorisierung zu etwas Eigenem geworden sind. Alle Exponate zeugen als Momentaufnahmen von Ereignissen an konkreten Orten zu einer bestimmten Zeit. Was abgebildet wird, muss für Inka & Niclas vor dem Objektiv der Kamera stattgefunden haben.
Inka und Niclas Lindergård arbeiten seit 2007 zusammen und leben in Stockholm in Schweden. Ihre Arbeiten befinden sich u.a. in den ständigen Sammlungen des Moderna Museet (Schweden), des Göteborger Kunstmuseums (Schweden), des Fries-Museums (Niederlande), der Public Art Agency (Schweden) und von Arendt & Art (Luxemburg) sowie weltweit in Privatsammlungen.
Am 7. Dezember um 15 Uhr besuchen die beiden die Ausstellung in Schöneberg und sind offen für Gespräche mit Besuchern.
Öffnungszeiten: Dienstag bis Sonntag von 11 bis 18 Uhr
Der Eintritt ist frei.
Adresse: Kommunale Galerie, Haus am Kleistpark
Grunewaldstraße 6-7, 10823 Berlin


