Wiederholungswahl

Das sind die Briefwahllokale in Tempelhof-Schöneberg

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Am 12. Februar wird in Berlin schon wieder gewählt. Bei der ersten Wahl im September 2021 waren einfach zu viele Fehler passiert.

Am 12. Februar wird in Berlin schon wieder gewählt. Bei der ersten Wahl im September 2021 waren einfach zu viele Fehler passiert.

Foto: Jens Kalaene / dpa

Wer seine Stimme nicht erst am Wahltag am 12. Februar abgeben möchte, kann das schon vorab per Briefwahl tun. So funktioniert es.

Berlin. Auch bei der Wahlwiederholung in Berlin am 12. Februar kann vorab per Briefwahl gewählt werden – für alle, die sich den Weg ins Wahllokal am Wahltag selbst sparen wollen. In Tempelhof-Schöneberg haben mit Stand Montag 13.555 von den etwa 255.000 Wahlberechtigten die Briefwahl beantragt. In diesen drei Wahllokalen des Bezirks können Einwohner auch vor dem Wahltermin ihre Stimme abgeben.

Briefwahllokale in Tempelhof-Schöneberg:

Rathaus Tempelhof, Raum 63 und Raum 64, Tempelhofer Damm 165, 12099 Berlin

Rathaus Schöneberg, Eingang Badensche Straße, Raum 0170, 10825 Berlin

Briefwahlstelle Lichtenrade, Eingang über das Bürgeramt, Briesingstraße 6, 12307 Berlin

Öffnungszeiten:

Montag und Mittwoch: 8 bis 15 Uhr

Dienstag und Donnerstag: 10 bis 18 Uhr

Freitag: 8 bis 13 Uhr

Wer in einem Briefwahllokal wählen geht, muss seinen Wahlschein nicht vorher beantragen. Es reicht einen gültigen Personalausweis oder Reisepass mitzubringen, um die Unterlagen vor Ort zu erhalten. Dann dürfen die Kreuze gemacht werden. Zu den Unterlagen gehören:

  • Wahlschein mit der „Versicherung an Eides statt zur Briefwahl“


  • Stimmzettel Erststimme für die Wahl zum Abgeordnetenhaus (einfarbig weiß)

  • Stimmzettel Zweitstimme für die Wahl zum Abgeordnetenhaus (blauer Rand)

  • Stimmzettel Wahl zur Bezirksverordnetenversammlung (orangefarbener Rand)

  • blauer Stimmzettelumschlag

  • roter Wahlbriefumschlag.

Die Stimmzettel für die Erst- und die Zweitstimme für die Wahlen zum Abgeordnetenhaus sowie für die Bezirksverordnetenversammlung muss jeder Wähler und jede Wählerin persönlich ausfüllen. Sie kommen in den blauen Umschlag, der zugeklebt wird. Die „Versicherung an Eides statt zur Briefwahl“ auf dem Wahlschein muss unterschrieben werden. Wahlschein und blauer Stimmzettelumschlag kommen zusammen in den roten Umschlag, der zugeklebt und unfrankiert bei der Deutschen Post oder bei dem zuständigen Briefwahllokal abgegeben werden kann.

Wer seine Stimme auf dem Postweg abgeben möchte, muss jedoch den Wahlschein zuvor nach Hause bestellen. „Der Antrag kann bis zum 10. Februar 2023, 18 Uhr, per E-Mail, per Fax, auf dem Postweg, online oder durch das Scannen des Codes auf der Wahlbenachrichtigung gestellt werden“, erklärt das Bezirksamt Tempelhof-Schöneberg. Die Wahlbenachrichtigungen werden derzeit an alle wahlberechtigten Personen der Stadt verschickt.

Spätestens bis zum Abend (18 Uhr) am 12. Februar muss die Stimme abgegeben sein. „Dazu können Sie den roten Wahlbrief auch in die Hausbriefkästen der Rathäuser Tempelhof und Schöneberg einstecken.“ Nach dem 12. Februar ist keine Wahl – weder vor Ort noch per Brief – möglich.

Weitere Informationen zur Briefwahl in Berlin sind auf der Internetseite des Landeswahlleitung zu finden.

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