Am 10. Januar dieses Jahres starb David Bowie in New York. Doch der Popstar hatte Zeit seines Lebens auch eine enge Verbindung zu Berlin. Von 1976 bis 1978 lebte Bowie in der damals noch geteilten Stadt, hatte eine Siebenzimmer-Wohnung in der Schöneberger Hauptstraße 155. In Berlin entstanden auch einige der wichtigsten Alben Bowies. Hier erfand er sich musikalisch neu.
Die Gedenktafel, die am 22. August um 11 Uhr vor Bowies früherem Wohnhaus enthüllt wird, trägt dem Rechnung. „In dieser Zeit entstanden die Alben „Low“, „Heroes“ und „Lodger“. Sie gingen als Berliner Trilogie in die Musikgeschichte ein“, wird auf der Tafel der Königlichen Porzellan-Manufaktur stehen - und darunter die wohl bekannteste Textzeile Bowies. „We can be heroes, just for one day“ aus dem Song „Heroes“.
Bildergalerie David Bowie Gedenktafel
In den vergangen Wochen hatte es einigen Streit um den genauen Wortlautgegeben. Der erste Entwurf für die Gedenktafel von Kulturstaatsekretär Tim Renner war auf Kritik gestoßen. Der Text, den Renner auf Facebook postete, war vielen Fans zu lang und nicht emotional genug. Die Tafel sehe aus wie das Schild eines Immobilienmaklers, fasste ein User seine Kritik prägnant zusammen. Renner fertigte daraufhin einen zweiten Entwurf an, der bis auf Bowies Geburtsname David Robert Jones nun auf der Tafel übernommen wurde.
Berlin nimmt Abschied von David Bowie
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