Am Montag gegen 8 Uhr ist auf der Potsdamer Chaussee in Zehlendorf auf ein Auto geschossen worden. Wie die Polizei beim Online-Dienst X meldet, trafen mehrere Schüsse den Pkw von außen und verletzten den 34 Jahre alten Fahrer. Er wird in einem Krankenhaus behandelt.

Schüsse auf 34-Jährigen: Polizei sucht Zeugen

Laut Polizei sollen die Tatverdächtigen mit einem dunklen Peugeot 208 unterwegs gewesen sein. Nach den Schüssen auf den 34-Jährigen flohen sie mit stark überhöhter Geschwindigkeit stadteinwärts. Die Polizei sucht nun Zeuginnen und Zeugen der Tat. Die Ermittler der 3. Mordkommission fragen:

  • Wer hat am 27. Oktober 2025 zwischen 7.55 Uhr und 8.10 Uhr im Bereich der Tatörtlichkeit oder in den angrenzenden Straßen einen dunklen Peugeot 208 gesehen?
  • Wer kann weitere Angaben zum Fahrzeug oder seinen Insassen machen?
  • Wer wurde möglicherweise durch die Fahrweise des schwarzen Peugeot 208 auf das Fahrzeug aufmerksam oder verfügt sogar über Dashcam-Aufzeichnungen?

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Schüsse in Zehlendorf: Opfer soll inhaftierter Dealer sein

Laut Informationen des „Tagesspiegel“ soll es sich bei dem 34 Jahre alten Opfer um einen verurteilten Dealer handeln. Seine mehrjährige Haftstrafe soll inzwischen in einen offenen Vollzug umgewandelt worden sein. Im offenen Vollzug können Gefangene tagsüber einer zuvor von der Justiz genehmigten Arbeit nachgehen und für die Nacht in die Haftanstalt zurückkehren. Die Schüsse sollen dem Bericht zufolge, der sich auf Sicherheitskreise beruft, genau in dem Moment gefallen sein, als der Mann die JVA verlassen habe.

Das Opfer könnte „Bezüge zu einschlägig bekannten Clans“ haben, wie ein Beamter dem „Tagesspiegel“ sagte. Dies werde derzeit geprüft. Ermittler würden davon ausgehen, dass sich diverse Banden derzeit Fehden um Reviere liefern. In diesem Monat fielen u.a. Schüsse vor einem Supermarkt in Alt-Mariendorf und an der Bülowstraße in Schöneberg.

JP/jst/dpa