Auf dem Autobahn-Stadtring A100 sind am Sonnabendnachmittag vier Autos in einen Verkehrsunfall verwickelt worden. Es gab nach Polizeiangaben vorwiegend Blechschaden. Zwei Erwachsene und ein Kind wurden leicht verletzt.
Der Unfall hatte sich aus ungeklärter Ursache gegen 14.30 Uhr in Charlottenburg zwischen der Ausfahrt zur A115 (Avus) und der Ausfahrt Halensee in Richtung Süden ereignet. Da bei der Karambolage neben den vier Fahrzeugen auch eine Leitplanke beschädigt wurde, blieb die linke Fahrspur für mehr als zwei Stunden gesperrt. Dabei bildete sich ein Rückstau.
Zeugen hatten zuerst ausgesagt, der Unfallverursacher sei weggefahren. Dabei habe es sich um ein Missverständnis gehandelt, sagte ein Polizeisprecher und dementierte damit anders lautende Medienberichte. Beamte der Autobahnpolizei hätten den Fahrer angewiesen, mit seinem noch fahrtüchtigen Wagen die A100 an der nahen Ausfahrt zu verlassen und an einer Tankstelle am Rathenauplatz auf die Beamten zu warten. Der Autofahrer sei dieser Anweisung gefolgt.
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