Berlin wächst. Das gilt auch für Randbezirke wie Spandau. Das macht auch eine bessere Verkehrsanbindung notwendig, meint zumindest die Verkehrssenatorin Ute Bonde (CDU). Doch eine Verlängerung der U7 ist laut einem Gutachten nicht sinnvoll.

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U7-Verlängerung zur Heerstraße: Kosten-Nutzen-Verhältnis überzeugt nicht

Wie die „Berliner Zeitung“ berichtet, hat die Untersuchung zu einer Verlängerung der U7 vom Endbahnhof Spandau bis nach Heerstraße Nord ein negatives Ergebnis. „Der volkswirtschaftliche Nutzen konnte in den untersuchten Zuschnitten des Projekts nicht nachgewiesen werden. Der Fahrgastnutzen reicht nicht aus, um die hohen Investitionskosten zu rechtfertigen“, erklärte Ute Bondes Sprecher Michael Herden.

Da eine Förderung über den Bund nicht möglich ist, müsste das Land Berlin tief in die eigene Tasche greifen. Die Kosten sollen sich auf 578 Millionen Euro belaufen. Das ist schlichtweg zu teuer für den prognostizierten Nutzen. Laut Herden bedarf es nun „weiterer Untersuchungen zum Systementscheid und zum Streckenverlauf“. Dann könnte etwa der Bau einer Straßenbahnstrecke einem U-Bahn-Tunnel vorgezogen werden.

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Das Kopfende Spandau ist allerdings nicht der einzige Abschnitt der U7, bei dem über eine Verlängerung diskutiert wurde. Zuletzt wurde auch überlegt, ob man die Linie nicht von Rudow zum Flughafen BER verlängern könnte. Doch auch hier fiel die Kosten-Nutzen-Analyse negativ aus.