Auf dem Weg nach Helsinki

Triebwerk fällt aus: Lufthansa-Flieger muss in Tegel landen

Die Maschine war in München gestartet und sollte nach Helsinki fliegen. In der Luft fiel ein Triebwerk aus. Landung in Tegel.

Lufthansa-Airbus (Archivbild)

Lufthansa-Airbus (Archivbild)

Foto: picture alliance / Eibner-Presse

Berlin. Ein Lufthansa-Airbus auf dem Weg von München nach Helsinki musste am Montag wegen eines Triebwerksausfalles in Berlin eine Sicherheitslandung absolvieren. Kurz vor 10 Uhr sei der Airbus 321 mit nur einem laufenden Triebwerk in Tegel ohne Probleme gelandet, sagte ein Flughafensprecher. Die Flughafenfeuerwehr habe die Landung am Boden begleitet und beaufsichtigt. Niemand sei verletzt worden. In der Maschine mit der Flugnummer LH 2462 saßen 158 Passagiere. Sie konnten um 12.20 Uhr mit einer anderen Maschine nach Helsinki weiterfliegen Das Schad-Flugzeug wird jetzt in Tegel untersucht und repariert. Nach Auskunft eines Lufthansa-Sprechers ist eine Landung mit nur einem von zwei Triebwerken unproblematisch.

In den nächsten Tagen will die Lufthansa zwischen Berlin und München auch einen Airbus 340-600 einsetzen. Bereits am Montag wurden zwei Verbindungen mit dem Großraumflugzeug absolviert, weitere sollen bis 21. Mai folgen. Die vierstrahlige Maschine mit 297 Plätzen fliegt eigentlich auf Interkontinentalrouten. Hintergrund ihres Einsatzes auf dem nur gut einstündigen Flug zwischen Spree und Isar ist der erhöhte Schulungsbedarf für Piloten auf diesem Typ, sagte der Lufthansa-Sprecher. Zudem könnten in Spitzenzeiten mehr Kapazitäten angeboten werden. Bereits nach dem Air-Berlin-Aus im Oktober 2017 setzte die Lufthansa auf der Strecke Berlin–Frankfurt einen Jumbojet ein.

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