Es ist das bislang deutlichste Lebenszeichen aus dem Botanischen Volkspark seit Übernahme der Anlage durch den Bezirk Pankow: Am Wochenende erwartet Besucher ein ausgedehntes Sommerfest zu Gast bei der „Königin der Nacht“. Dabei handelt es sich um ein Kakteengewächs, das nur für wenige Stunden blüht. Selbst wer das Ereignis knapp verpasst, erlebt eine Park-Party mit DJ und Live-Musik. Erstmals seit Schließung des „Café Mint“ gibt es wieder ein Angebot mit Kaffee und Kuchen und Spezialitäten vom Grill. Auch das im Bezirk gebraute „Q-Bier“ wird ausgeschenkt in Regie des Veranstalters „Eam-Group“. Park-Akteure präsentieren ihre Angebote und erfahren einen Ausblick auf die weiteren Planungen des Bezirks zur Bewirtschaftung der Botanischen Anlage nach der Übernahme der Bewirtschaftung durch Grün Berlin.

Sommerfest im Botanischen Volkspark Blankenfelde-Pankow, Eröffnung am Freitag, 8. Juli, von 16 bis 1 Uhr, Sonnabend, 9. Juli 2022, 13 bis 1 Uhr, Sonntag 10. Juli, 13 bis 20 Uhr. Eintritt ist frei

Hindernisse überwinden, das kann Spaß bereiten, wenn man es als sportliches Ereignis betrachtet. In den Schönhauser Allee Arcaden finden Kinder, Jugendliche und Erwachsene ab sofort eine abenteuerliche Parcours-Strecke vor, die sie in ihrer spielerischen Rolle als „Ninja Warrior“ überwinden können. Noch bis einschließlich Sonnabend wird das Einkaufszentrum in Prenzlauer Berg zur Stätte des urbanen Wettkampfs für Besucher jeden Alters und Geschlechts. Wer den mit Barrieren gespikten Ninja-Hindernis-Parcours besonders zügig bewältigt, dem winkt als Hauptpreis ein Kleinwagen.

Schönhauser Allee Arcaden, Schönhauser Allee 80, 10439 Berlin, bis Sonnabend, 9. Juli von 10 bis 20 Uhr

In einer Sonderausstellung des Museums Pankow widmen sich Kuratoren den hellen und den düsteren Kapiteln im Leben des Rudolf Dörrier. Einem Mann, der erst SS-Wachmann in Sachsenhaus war, später der Ortschronist für Pankow und ein Gründervater des Bezirksmuseums. Unter dem Titel „Verdienter Bürger oder NS-Täter?“ haben der Leiter Bernt Roder und sein Team eine erstaunliche Fülle von Dokumenten, Fotografien und Zeitzeugen-Schilderungen zusammengetragen. Nach akribischer Recherche in Archiven ist dies die Aufarbeitung zu einer Persönlichkeit, die Pankow zu DDR-Zeiten und auch danach geisteswissenschaftlich prägte - und nun posthum neu entdeckt wird.

Ausstellung bis zum 20.11.2022 im Museum Pankow – Standort Heynstraße 8 13187 Berlin, Eintritt frei. Di, Do, Sa, So 10 bis 18 Uhr.

Weitere Nachrichten aus Pankow finden Sie hier