Am Mittwochnachmittag soll eine pro-palästinensische Demonstration in Neukölln stattfinden. Das bestätigte die Polizei der Berliner Morgenpost. „Die Anmeldung ist frisch reingekommen. Nun bespricht die Versammlungsbehörde den Aufzug mit dem Anmelder“, sagte eine Sprecherin der Polizei.
Ob und inwieweit ein Verbot der Demonstration aufgrund der internationalen Konfliktlage geprüft wird, konnte die Sprecherin bislang nicht sagen. Der Aufruf zu der Demonstration wurde auch in den sozialen Netzwerken geteilt. Sie soll am Mittwoch, 11.Oktober, um 16 Uhr vom Richardplatz in Neukölln starten. Der Endpunkt des Aufzuges soll das Kottbusser Tor sein.
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Der Aufzug findet unter der Überschrift: „Demo für die Freiheit Palästinas“ statt. Wie die Polizei der Berliner Morgenpost bestätigte, handelt es sich bei dem Anmelder um eine Privatperson, die bereits in der Vergangenheit Demonstrationen mit ähnlicher Thematik angemeldet hatte. Nach Informationen unserer Zeitung sind Unterstützer des Aufrufs bereits in der Vergangenheit gewaltbereit bei Kundgebungen aufgetreten.
Zuvor war eine pro-palästinensische Demonstration am Brandenburger Tor abgesagt worden. Angemeldet war für Mittwochnachmittag eine „Solidaritätskundgebung“ mit Palästinensern in Jerusalem und palästinensischen Gefangenen in Israel, angekündigt waren 100 Teilnehmer. Inzwischen sei die Anmeldung der Veranstaltung wieder zurückgenommen worden, teilte die Polizei mit.



