Es ist ein Anblick, an den sich viele Neuköllner mittlerweile gewöhnt haben: Müllberge entlang der Straßen. Hier häuft sich wahlweise illegal abgeladener Elektroschrott – alte Kühlschränke, ausrangierte Waschmaschinen, kaputte Staubsauger –, Maler- und Baumüll, wie alte Farbeimer, Bohrmaschinen oder Styroporplatten, und Sperrmüll, beispielsweise Sofas, Matratzen und Stühle. Nicht selten flitzen zwischen diesen Müllbergen Ratten hindurch, denn auf den Gehwegen liegen auch zersprungene Bierflaschen, Müllreste, alte Klamotten, ausgetretene Zigarettenkippen und Hundekot.

Insgesamt sieben sogenannte „Müll-Hotspots“ hat das Bezirksamt Neukölln im Bezirk ausgemacht: Mittelbuschweg, Oderstraße, Saalestraße, Kiehlufer, Mittelweg/ Ecke Thomasstraße, Quarzweg/ Ecke Sangerhauser Weg sowie die Waßmannsdorfer Chaussee. Hier wird Müll besonders häufig illegal abgeladen, hier wachsen die Müllberge unkontrolliert in die Höhe.