Der Rhododendronhain im Großen Tiergarten in Berlin-Mitte, ganz in der Nähe des Neuen Sees, zieht seit Jahren Spaziergänger mit seiner bunten Pracht aus violetten, rosa, roten und weißen Blüten in seinen Bann. Die prachtvollen Pflanzen – auch als Rosenbäume bekannt – blühen zwischen Anfang April und Ende Juni für jeweils etwa vier Wochen. Je nach Wetterlage kann diese faszinierende Blütezeit allerdings um einige Tage bis hin zu zwei Wochen variieren. Die weißen Blüten verblühen zuerst.

Die Rhododendren im Großen Tiergarten sind meterhohe Riesenbüsche. Sie benötigen viele Jahre, um so prächtig zu wachsen. Vor zwei Jahren wurden die Rhododendren vom Straßen- und Grünflächenamt (SGA) stark beschnitten. Es handelte sich um einen sogenannten „Pflegerückschnitt“, um ihre Blühkraft zu stärken, der jedoch bei vielen Berlinern Entsetzen auslöste. Die Blütenbüsche sind eine beliebte Sehenswürdigkeit im Gartendenkmal Tiergarten und werden von vielen Berlinern täglich gesehen und besucht.

Der Rhododendronhain im Berliner Tiergarten wurde im Jahr 1954 angelegt. Entworfen und gepflanzt wurde er vom damaligen Gartenbaudirektor Willy Alverdes, der nach dem Zweiten Weltkrieg maßgeblich für den Wiederaufbau des Tiergarten-Parks verantwortlich war.



