Vor zwei Jahren hat Fußball-Weltmeister Lukas Podolski eine Döner-Franchise-Filiale der Kette Mangal am Kottbusser Damm in Kreuzberg eröffnet. Der Andrang war damals riesig, die Anfangs-Euphorie ebenso. Im Juni 2024 spendete Podolski sogar 500 Döner, zusammen mit Rapper Ski Aggu. Doch der Hype half offenbar nichts. Schon nach acht Monaten machte der Laden in dem am stärksten umkämpften Döner-Bezirk Berlins wieder dicht. Jetzt kündigt der 40-Jährige erneut eine Eröffnung in Kooperation mit dem Döner-Hersteller Mangal an. Diesmal im Herzen Berlins, nahe dem Alexanderplatz in Mitte.

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„Poldi“, der seinen Döner gerne „mit oranger und weißer Soße sowie grünem Salat, aber ohne Zwiebeln“ isst, wie er der Morgenpost verriet, gibt also nicht auf. Ihn verbindet mit dem Selfmade-Gastronom Metin Dag, der hinter Mangal steckt, eine langjährige Freundschaft. Im brandaktuellen Buch „Mutig bleiben“ schildern die beiden jetzt ihre beiden Lebenswege. Die beiden verbindet weitaus mehr als die Liebe zum Döner: Wie Lukas Podolski sieht sich auch Metin Dag als „Junge von der Straße, der aus einfachsten Verhältnissen stammt“. Beide hatten schon als Kinder große Träume und einen starken Willen.

Mangal / Podolski Döner
Lukas Podolski startet einen neuen Versuch eines Döner-Franchises mit Mangal. Diesmal im Kaufland-Center nahe dem Alexanderplatz.© FUNKE Foto Services | Reto Klar

Seit Januar 2026 kleben in der Karl-Liebknecht-Straße 13 in Mitte Plakate, die „Coming Soon“ versprechen. Doch ein genaues Datum, wann genau die Eröffnung geplant ist, war bislang nicht zu erfahren. Von Mangal heißt es nur lapidar: „Im Frühjahr 2026.“ Es ist nicht ausgeschlossen, dass weitere Standorte in der Hauptstadt folgen.

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Die Konkurrenz ist allerdings riesig, denn Berlin ist eine der Döner-Hochburgen Deutschlands. In Berlin soll es über 1500 Dönerläden geben. Seit 2023 steht Döner sogar auf der Speisekarte des Hotel Adlons, in der Luxus-Variante mit Kalbsrücken-Filetstreifen und Trüffelspänen. Womit Podolskis Döner punkten wollen? Laut Mangal „mit selbstgemachtem Brot, speziell gewürztem Fleisch und Soßen mit dem gewissen Etwas.“