Mit über 600 Gästen feierten FUNKE, GALA und UFA am Donnerstag bei der 11. Berlin Opening Night den Auftakt der Berlinale 2026. „Wir laden jetzt schon zum elften Mal gemeinsam mit der UFA zur Auftakt-Party der Internationalen Filmfestspiele und freuen uns, dass wieder spannende Persönlichkeiten der Film- und Medienbranche mit uns diese Nacht gefeiert haben“, sagte GALA-Chefredakteurin Doris Brückner.

Viele der hochkarätigen Gäste kamen direkt von der emotionalen Berlinale-Eröffnungsgala am Potsdamer Platz. Verlegerin und FUNKE-Aufsichtsratsvorsitzende Julia Becker umarmte Star-Pianist Lang Lang, Schauspieler Heino Ferch und Caro Daur herzlich, unterhielt sich aber gefühlt auch mit allen anderen über 600 Gästen. Trotz Regen und Kälte kamen die meisten Ladies in schulterfreien Abendkleidern und Stilettos. Caro Daur („She Said Maybe“), die am Potsdamer Platz noch ein rotes Kleid anhatte, hatte sich für die Party im Stue extra ein halterloses Glitzerminikleid angezogen. Aber auch die Herren hatten sich in Schale geschmissen. Model Bruce Darnell kam in einer schwarzen Leder-Kreation. Schauspieler Frederick Lau hatte sich für ein zeitloses Ensemble in Blau-Weiß entschieden. „Meine Kinder wollten sofort, dass ich für sie den Kapitän spiele.“

Bei der Berlin Opening Night tummelten sich Stars aus Film und TV, wie Heike Makatsch mit Partner Trystan Pütter, Gesine Cukrowski, Anja Kling, Axel Stein oder Felicitas Woll. Auch Modedesignerin Marina Hoermanseder war gekommen. Sie sagte: „Für mich ist die Berlinale hauptsächlich Spaß. Obwohl ich schon gucke, wer meine Kleider trägt. Pamela Anderson trug vor sechs Jahren schon einen Rock von mir“.

Moderatorin Janin Ullmann trug ein neongrünes Outfit mit Straußenfedern. „Das ist von Bad Bunnys Auftritt beim Super Bowl inspiriert“, sagte sie. Welchen Film sie auf der Berlinale ansehen will, weiß sie noch nicht. Als ihren All-Time-Lieblingsfilm bezeichnete sie jedenfalls „Liebe braucht keine Ferien“. Ob sie mit Charlie XCX ein Duett singen will? „Nein, nein, lieber nur ein Foto mit ihr“, lachte sie.
Einige der Gäste sind bereits „Alte Hasen“, was die Berlinale anbelangt. Heino Ferch schätzt, dass er vor 35 Jahren zum ersten Mal auf der Berlinale eingeladen war. „Ich bin immerhin mit 20 Jahren als Theaterschauspieler nach Berlin gekommen, da landet man unweigerlich auf den Festival-Partys.“ Sein persönliches Berlinale-Highlight? „Der Rolling Stones-Film von Scorsese im Jahr 2008.“



