Der aktuellen Wetterlage zum Trotz wird auf der Baustelle an der Neuen Gertraudenbrücke in Berlin-Mitte weiter gearbeitet. Der Grund: Die Planung zum Ersatzneubau an der Bundesstraße 1 zwischen Potsdamer Platz und Alexanderplatz soll schnellstmöglich vorangehen, wie die Sentasverwaltung mitteilte.

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Demnach werden auch bei Schnee und eisiger Kälte nun Erkundungsbohrungen im Umfeld und im darunter verlaufenen Spreekanal der Brücke sowie an den Uferwänden durchgeführt. Die Erkundungen sind nach Angaben des Bezirksamtes notwendig, um schlichtweg weiteres Wissen über die unterirdische Beschaffenheit zu erlangen und somit auch eine beschleunigte Planung für den Ersatzneubau zu ermöglichen.

Neue Getraudenbrücke in Berlin-Mitte: Neue Bohrungen führen zu Verkehrseinschränkungen

Die Arbeiten werden voraussichtlich mehrere Wochen andauern und zum Teil auch zeitweise Verkehrseinschränkungen verursachen, insbesondere im Bereich des Mittelstreifens der Gertraudenstraße.

Dass der Ersatzneu dringend notwendig ist, zeigte bereits die Sperrung der Brücke Ende Dezember für Fahrzeuge über 3.5 Tonnen. Die Schäden an der Gertraudenbrücke waren zu groß, als dass die Sicherheit weiter gewährleistet hätte werden können. Auch der Busverkehr der Berliner Verkehrsbetriebe (BVG) muss seitdem bereits andere Wege fahren.

rk