Medium? Auf dem Holzkohlegrill? Ist das Burger-Patty zu dick oder zu dünn? Beim Thema Burger zubereiten gibt es zahllose Anweisungen und Tipps und jeder hat eine Meinung dazu – so auch Bora Bayraktar, der Inhaber des Burgerrestaurants „House of Burgerz“ in der Schützenstraße in Mitte. Im vergangenen Jahr nahm er an den Deutschen Meisterschaften im Burgerbraten teil und verrät Tipps, um die Grillparty zu Hause in ein geschmackliches Highlight verwandeln zu können.
Fleisch: Das Burger-Patty ist entscheidend
„Wir haben viel hin und her probiert und sind bei einer Pattymenge von 150 Gramm stehengeblieben. Das ist eine gute Portion, damit nichts weggeworfen wird. Der Fettanteil des Fleisches für einen schmackhaften Burger sollte bei 20 bis 30 Prozent liegen, beim Braten tritt natürlich noch einiges davon heraus. Salz und Pfeffer müssen bei entsprechend guter Qualität ausreichen, das Fleisch sollte vom Metzger stammen und nicht vom Discounter. Die ideale Temperatur bei der Aufbewahrung des Fleisches liegt zwischen zwei und vier Grad Celsius“, berichtet der Restaurantinhaber.
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Auf die Frage, ob Grill oder Pfanne besser zum Braten geeignet sind, antwortet Bora Bayraktar: „Ich bevorzuge für zu Hause eine Pfanne – aber eine gusseiserne und keine teflonbeschichtete. Der Grill ist auch in Ordnung, aber durch die Fläche des Rostes weniger gut geeignet.“ Zum Thema Patty smashen (also pressen) hat er eine ganz klare Meinung: „Das mache ich auf gar keinen Fall und den Hype über teilweise viel zu durchgebratenes Fleisch verstehe ich einfach nicht. Da leidet am Ende der Geschmack des Burgers drunter.“




