Die schwarz-weißen Fellknäuel strecken und räkeln sich auf ihrer Kuscheldecke und stoßen manchmal einen Laut aus, der klingt wie das leise Fauchen eines Tigers. Die niedlichen Panda-Babys haben zwar noch keine Zähne und werden nie Fleisch essen, doch rein zoologisch gehören sie tatsächlich zur Gattung der Raubtiere.

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Noch verbringen die Panda-Babys im Zoo Berlin die meiste Zeit mit schlafen. Etwas mehr als vier Wochen sind seit ihrer Geburt vergangen. Die Schwestern werden bis zu viermal am Tag liebevoll von ihrer Mama Meng Meng gesäugt, das bekommt ihnen gut. Die Panda-Mädchen, die bei der Geburt weniger als 200 Gramm wogen, haben ihr Gewicht mittlerweile mehr als verzehnfacht. Die Pflegerinnen und Pfleger nannten sie noch vor einer Woche „Die Große“ und „Die Kleine“. Doch jetzt sind sie kaum noch zu unterscheiden, haben mit 1694 und 1650 Gramm fast Gleichstand beim Gewicht erreicht. 

Panda-Babys in Berlin: Zwillinge ziehen um

Weil sie inzwischen hören und ihre Körpertemperatur selbständig regulieren können, durften die Zwillinge den Inkubator verlassen und in ein kuscheliges Bett umziehen. Das Bett wurde 2019 für ihre Brüder Pit und Paule gebaut, die Mitte Dezember den Zoo Berlin verlassen haben. Das Bett sei in der Zoo-Tischlerei „in liebevoller Handarbeit aus Holz und Plexiglas gebaut“ worden, wie Biologe und Panda-Kurator Florian Sicks erklärt. „Wir freuen uns, dass es nun erneut zum Einsatz kommen kann.“

Das Panda-Kinder-Bettchen ist nach Angaben des Zoos etwa zwei Quadratmeter groß, die Liegefläche ist rund 40 cm hoch. Im Inneren sorgen kuschelige Decken für Gemütlichkeit. Ein Thermometer stellt sicher, dass für die Jungtiere auch im neuen, offenen Bettchen immer eine Wohlfühltemperatur von rund 25 Grad herrscht.

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Was macht Papa Jiao Qing?

Die junge Panda-Familie wird die „Kennenlernzeit“ vorerst im rückwärtigen Bereich des Pandastalls verbringen und ist bis auf Weiteres nicht für die Zoo-Gäste zu sehen. Panda-Männchen sind auch in der Natur nicht in die Aufzucht der Jungtiere involviert. Der über 100 Kilo schwere Panda-Papa Jiao Qing (14), der bei der Geburt nur 108 Gramm wog, ist weiterhin bambusfressend und entspannt im Panda Garden zu bewundern. Obwohl 2019 in Berlin entdeckt wurde, dass Jiao Qing zwei unterschiedlich große Nieren besitzt, scheint es ihm sehr gutzugehen. Der Name von Riesenpanda Jiao Qing, der seit 2017 im Zoo Berlin, bedeutet auf Deutsch übrigens „Schätzchen“, Meng Meng bedeutet auf Deutsch „Träumchen“.