Während zeitgleich am Brandenburger Tor die Demonstration „Nie wieder ist jetzt“ stattfindet und ein Zeichen gegen Antisemitismus und Fremdenfeindlichkeit setzen will, zieht auch eine pro-palästinensische Kundgebung durch Berlin.

Unter dem Motto „Solidarität mit Palästina – Keine Waffen für Genozid“ skandieren mehrere Hundert Teilnehmer in enger Begleitung durch die Polizei unter anderem durch die Friedrichstraße. Viele von ihnen tragen Palästinensertücher, rufen lautstark „Freiheit für Palästina“ und schwenken dabei Flaggen des Landes. Ausschreitungen waren beim Zug durch die Friedrichstraße allerdings nicht zu sehen.
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Neben Fahnen mit den palästinensischen Farben war unter anderem auch die Buchstabenkombination BDS zu sehen. Sie steht für „Boykott, Desinvestitionen und Sanktionen“. Die Kampagne ruft zum Boykott des Staates Israel und israelischer Produkte wegen des Vorgehens gegen die Palästinenser auf.
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Gestartet war die Kundgebung am Mittag in der Wilhelmstraße, nach einer Zwischenkundgebung vor dem Bundesfinanzministerium soll sie gegen 18 Uhr am Lustgarten enden.
Nach Angaben einer Polizeisprecherin war die Demonstration mit 3000 Teilnehmenden angemeldet, etwa 2500 sind zu Spitzenzeiten auf die Straße gegangen. Bislang alles ohne besondere Vorkommnisse abgelaufen sein. (mit dpa)



