Zum Mord an der Frau in Wedding gibt es neue Erkenntnisse. Die Obduktion der Leiche habe ergeben, dass das Opfer an Hirnblutungen infolge schwerer Misshandlungen gestorben sei, sagte Martin Steltner, Sprecher der Berliner Staatsanwaltschaft, am Freitag.
Getötet worden sei die Frau zwischen dem 21. Und 23. Dezember. Nach bisherigen Erkenntnissen der Ermittler kannten sich das Opfer und das tatverdächtige Paar, sagte Steltner weiter. Medienberichten, wonach sich Täter und Opfer in einem Chatroom für Anhänger speziellere Sexualpraktiken kennengelernt hätten, widersprach er ausdrücklich. „Davon ist uns nichts bekannt“, so Steltner.
Bei einer Durchsuchung der Wohnung des verdächtigen, inzwischen in Untersuchungshaft sitzendes Paares wurden unterdessen weitere Beweismittel sichergestellt. Diese müssen jetzt ausgewertet werden. Der 36 Jahre alte Mann und die 27 Jahre alte Frau waren am 30. Dezember am Flughafen Schönefeld festgenommen worden. Die beiden wollten in die Türkei ausreisen.
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