Die Baustelle in der Treskowallee ist für Anwohner und Pendler mittlerweile schon ein Dauerärgernis. Immer wieder kam es bei den Bauarbeiten zu Verzögerungen, die eine Fertigstellung nach hinten verschoben. Zuletzt war es auf der Straße, die Lichtenberg und Treptow-Köpenick miteinander verbindet, allerdings ruhig geworden. Auf der Baustelle der östlichen Fahrbahn waren keine Arbeiten mehr zu sehen. Droht etwa die nächste Verzögerung?
Auf Anfrage der Berliner Morgenpost bestätigt das Bezirksamt Lichtenberg, dass die Berliner Wasserbetriebe (BWB) ihre Arbeiten an den Abwasser- und Regenwasserleitungen bereits im August beendet haben. Im Anschluss habe eine gemeinsame Abnahme mit den BWB und der Straßenbaufirma stattgefunden.
Lesen Sie auch
Doch diese Abnahme verlief wohl nicht wie gehofft. Denn: „Dabei wurden Mängel festgestellt“, erklärt das Bezirksamt. Diese werden seit dem 15. September behoben. Weiter teilt das Bezirksamt mit: „Zwischen Beräumung der Baustelle, Abnahmetermin und Start der Mängelbeseitigung kann ein kurzer Zeitraum entstanden sein, in der die Baustelle inaktiv wirkte.“
Bezirksamt Lichtenberg hält weiter am Fertigstellungstermin fest
Zuvor hatten die Arbeiten der BWB erneut für Verzögerungen auf der Baustelle der Treskowallee gesorgt, da die erneuerten Leitungen nicht direkt in die Asphaltschicht eingebettet werden konnten. Stattdessen mussten die Leitungen mit einer Einhüllung aus Beton gestützt werden. Die Arbeiten der BWB wurden somit rund drei Wochen später abgeschlossen als ursprünglich geplant.
Allerdings teilt das Bezirksamt nun mit, dass die Bauverzögerung sowie die festgestellten Mängel wohl keinen Einfluss auf den Abschlusstermin der gesamten Arbeiten haben werden. „Eine Gefährdung des geplanten Fertigstellungstermins ist nach derzeitigem Stand nicht gegeben“, heißt es. Die Fertigstellung der östlichen Fahrbahn ist weiterhin im 4. Quartal 2025 vorgesehen.



