Der Deutsche Schäferhund ist ein Arbeitshund, seine Vorfahren haben, wie der Name sagt, Schafe gehütet. Er ist intelligent, stur, neugierig, konzentriert und gehorsam – und will eine Aufgabe haben. Auch Bero ist ein Deutscher Schäferhund, und „stets wachsam“, heißt es aus dem Tierheim Berlin, wo er seit Herbst 2021 lebt. Wie es sich für seine Rasse gehört, ist das vier Jahre alte Tier auch sehr gelehrig. Mit Futter ist er für jede Lektion zu gewinnen.

Bero braucht noch viele Lektionen, denn er muss überhaupt erst erzogen werden. Deshalb sucht er auch ein neues Zuhause bei Menschen, die sich mit Schäferhunden auskennen oder Erfahrungen mit anspruchsvollen Rassen haben. Immerhin beherrscht er die Grundkommandos, das ist aber auch schon alles.

Bero muss wissen, wer der Chef ist

Ungewöhnlich für einen Schäferhund ist, dass Bero noch sehr unsicher ist. Daher braucht er eine konsequente Führung in seinem neuen Heim. Er muss erkennen, wer der Chef ist und sich auf ihn verlassen können. Das lief in seinem früheren Zuhause nicht so und deshalb hat Bero auch mal zugeschnappt und gebissen. „Allerdings ist uns zu den Umständen und seiner früheren Haltung kaum etwas bekannt“, sagen die Tierpflegenden.

Was Bero jetzt braucht, ist Sicherheit und liebevolle Zuwendung. Mit den richtigen Menschen könne auch Bero ein tolles Hundeleben führen, sind sich die Tierheim-Mitarbeiter sicher. Er kann als Einzelhund gehalten werden, verträgt sich im Tierheim aber auch mit einigen Hunden, bei denen die Chemie einfach stimmt.

Es besteht Maulkorb- und Leinenpflicht

Die neuen Besitzer müssen aber beachten, dass Maulkorb- und Leinenpflicht gelten. Außerdem brauchen sie eine Genehmigung des Vermieters. Für das Kennenlernen sollten sie mehrere Besuche einplanen.

Wenn Bero kennenlernen möchten oder Fragen hat, kann sich bei den Tierpflegenden melden unter: Telefon 030 76 888-204.