In einem Hochhaus am Platz der Vereinten Nationen in Friedrichshain hat es am Samstag gebrannt. Es stand eine Wohnung in der siebten Etage des 10-geschossigen Hauses in Flammen. Eine Anwohnerin hatte um kurz vor 8 Uhr Rauch bemerkt und die Feuerwehr verständigt. Der 28 Jahre alte Mieter konnte sich selbst in Sicherheit bringen. Weitere Bewohner des Hauses wurden evakuiert.

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Wie die Feuerwehr der Berliner Morgenpost am Vormittag mitteilte, wurden elf Personen verletzt. Neun Menschen seien leicht verletzt und zwei schwer verletzt worden. Es seien fünf Personen in Krankenhäuser gebracht worden. Zudem habe ein Feuerwehrmann eine Verletzung erlitten. Die Polizei machte am Nachmittag abweichende Angaben. Sie sprach von sieben Menschen, die wegen des Verdachtes der Rauchgasintoxikation in Krankenhäuser kamen. Auch ein Rettungshubschrauber war im Einsatz. Dieser hatte einen Notarzt zur Einsatzstelle geflogen. Mit 84 Kräften brachte die Feuerwehr den Brand unter Kontrolle.

Eine psychisch auffällige Person wurde vor Ort wegen des Verdachts auf Brandstiftung von den Beamten vorläufig festgenommen, wie eine Sprecherin der Polizei sagte. Dabei handelte es sich um den 28 Jahre alten Mieter. Er wurde in eine Klinik gebracht. Die Ermittlungen der Polizei dauern an. BM