Entwicklungsgebiet

Bund und Berlin beenden Tauziehen um Dragoner-Areal

Finanzsenator Kollatz hat am Freitag den notariellen Vertrag zur Übernahme des Dragoner-Areals in Kreuzberg unterzeichnet.

Das Dragonerareal in Kreuzberg (Archivbild).

Das Dragonerareal in Kreuzberg (Archivbild).

Foto: Massimo Rodari

Berlin. Das jahrelange Tauziehen um eine der letzten großen Entwicklungsgebiete in der Innenstadt ist beendet: Am Freitagvormittag hat Finanzsenator Matthias Kollatz (SPD) den notariellen Vertrag zur Übernahme des Dragoner-Areals in Kreuzberg unterzeichnet.

Der Vertrag steht nun zwar noch unter dem Gremienvorbehalt des Bundes. "Das ist aber nur noch eine reine Formsache" sagte seine Sprecherin Eva Henkel der Berliner Morgenpost.

Die Dragonerhöfe GmbH hatte das 4,7 Hektar große Areal 2016 zum Höchstgebot von 36 Millionen Euro von der Bundesanstalt für Immobilienaufgaben (Bima) erworben. Wie berichtet, war der Vertrag nicht vollzogen worden, weil der Finanzausschuss im Bundestag auf Betreiben Berlins den Verkauf stoppte.

Auf dem Grundstück zwischen Mehringdamm, Yorckstraße und Obentrautstraße sollen nun mehr als 200 Sozialwohnungen zu Mieten von 6,50 Euro je Quadratmeter entstehen.

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