Die Berliner Polizei war am Donnerstag im Görlitzer Park im Großeinsatz. Rund 90 Beamte mit vier Rauschgiftspürhunden führten am Nachmittag Kontrollen gegen den Rauschgifthandel durch. Sie überprüften in der Zeit von 13 bis 19 Uhr insgesamt 37 Personen, wovon zwei Männer vorläufig festgenommen wurden.

Insgesamt stellten die Polizisten 47 kleine Päckchen mit Betäubungsmittel sicher. Zudem nahmen sie 23 Strafanzeigen wegen Verstößen gegen das Betäubungsmittel- und Aufenthaltsgesetz sowie Widerstands gegen Vollstreckungsbeamte auf.

Der Görlitzer Park ist schon lande als Drogenumschlagplatz bekannt. Zwischen 700 und 1000 Straftaten werden hier jährlich registriert, unzählige Drogendelikte und dazu Taten im Bereich der Beschaffungskriminalität.

Polizisten beobachten Rauschgiftverkauf in Charlottenburg

Zu zwei weiteren Festnahmen wegen Drogenhandels kam es ebenfalls Donnerstganachmittag in Charlottenburg. An der Caprivibrücke beobachteten Polizisten gegen 17.45 Uhr zwei Personen, die einander Geldscheine und szenetypische Kügelchen mit Rauschgift übergaben. Die beiden Männer im Alter von 22 und 28 Jahren wurden festgenommen. Der Jüngere leistete dabei erheblichen Widerstand.

Die Polizisten stellten bei den Tatverdächtigen insgesamt 40 Rauschgiftkügelchen sowie Geld aus mutmaßlichen Drogenverkäufen sicher. Bei anschließenden Wohnungsdurchsuchungen entdeckten die Polizeibeamten weitere 25 Gramm Rauschgift und 40 Gramm Streckmittel. Die Ermittlungen übernimmt das Rauschgiftdezernat des Landeskriminalamtes.