Eine Straße in Berlin-Friedrichshain trägt von Ende April an den Namen des vor 20 Jahren getöteten Hausbesetzers Silvio Meier. Im November 1992 war der junge Mann, der der links-alternativen Szene angehörte, auf dem U-Bahnhof Samariterstraße von einem Neonazi erstochen worden.
Die bisherige Gabelsbergerstraße – in der Nähe des Tatortes – werde künftig Silvio-Meier-Straße heißen, teilte das Bezirksamt Friedrichshain-Kreuzberg mit. Die Umbenennung soll am Abend des 26. April feierlich begangen werden.
Im vergangenen Frühjahr hatten Bürger für die Umbenennung der Straße gestimmt, um an Meier zu erinnern. Bezirksparlament und -amt stimmten zu. Beim Verwaltungsgericht war vergangenes Jahr noch eine Klage gegen die Umbenennung eingereicht worden, die aber keinen Erfolg hatte.
dpa/sh



