Am Donnerstagabend ist eine Verkehrskontrolle in Charlottenburg-Wilmersdorf eskaliert: Ein Beamter der Berliner Polizei ist bei der Kontrolle im Ortsteil Westend angegriffen worden. Laut Angaben der Polizei wollte der Polizist gegen 17.30 Uhr einen 20 Jahre alten Autofahrer in der Heerstraße überprüfen. Doch dieser soll aus dem Auto gestiegen und plötzlich weggelaufen sein.
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Mehrfach soll er ungeachtet anderer Verkehrsteilnehmer die Straße überquert und andere dadurch gefährdet haben. Der Polizist lief hinterher: Im Bereich der Heerstraße/Sensburger Allee konnte er den Flüchtenden einholen. Doch der 20-Jährige habe dem Polizisten Reizgas oder Pfefferspray ins Gesicht gesprüht. Der junge Mann konnte weiter flüchten. Der Polizist verletzte sich am Hinterkopf und erlitt Schürfwunden sowie Augenreizungen. Nach Angaben der Polizei verlor er kurzzeitig das Bewusstsein.

Durch den Hinweis eines Zeugen konnte der Polizist gemeinsam mit hinzugerufenen Beamten den Geflohenen auf einem Gartengrundstück an der Insterburgallee festnehmen. Bei der Überprüfung der Personalien stellte sich heraus, dass er keine gültige Fahrerlaubnis hatte. Außerdem fanden die Beamten zwei Reizstoffsprühgeräte bei ihm. Der verletzte Polizist war von Kollegen medizinisch erstversorgt worden und wurde später durch Rettungskräfte ambulant behandelt. Er trat vom Dienst ab. Die Polizei ermittelt zu dem Vorfall.






