Fast musste die Weihnachtsbeleuchtung in der City West für dieses Jahr abgesagt werden. Dann kam doch noch genug Geld durch Spenden zusammen, um die Prachtboulevards Tauentzienstraße und Kurfürstendamm beleuchten zu können. Am Freitagabend (29.11.) wurden die Lichter feierlich angeschaltet. Doch wie berichtet, bleibt auf der Strecke eine große Lücke ohne Lichterglanz.
Denn die Beleuchtung wird lediglich vom KaDeWe in Schöneberg bis zum Lehniner Platz in Charlottenburg reichen. Bis zum Henriettenplatz in Halensee und auf insgesamt 850 Metern Länge bleibt es dunkel. Bei dem noch weiter westlich gelegenen Abschnitt zwischen Westfälischer Straße und Rathenauplatz hatte der Bezirk Tempelhof-Schöneberg in diesem Jahr ausgeholfen und die Finanzierung übernommen.
Weihnachtsbeleuchtung zum Teil aus City-Tax-Mitteln finanziert
Möglich wurde dies durch City-Tax-Mittel, wie das Bezirksamt in einer Mitteilung erläuterte. Dabei handelt es sich um eine Abgabe, die von Übernachtungsgästen in Berlin erhoben wird und somit direkt den tourismusfördernden Maßnahmen zugutekommt.
Der Grund für die große Lücke bei der Weihnachtsbeleuchtung ist ein technischer. Denn die bereitgestellten Lichter kamen vorher am Tempelhofer Damm zum Einsatz und bedürfen tragfähiger Laternen. Darum können sie auf dem genannten Abschnitt nicht verwendet werden.

Im Nachbarbezirk Mitte blieb ein Spendenaufruf zur Sicherung der Weihnachtsbeleuchtung in den Straßen Unter den Linden und Friedrichstraße erfolglos. Dort werden in diesem Jahr keine Lichter angebracht. Es fehlt schlicht am Geld, das im vergangenen Jahr noch zu Teilen von der Senatswirtschaftsverwaltung gekommen war. Laut Mittes Bezirksbürgermeisterin Stefanie Remlinger (Grüne) sei mindestens eine Summe in Höhe von 80.000 Euro nötig gewesen.
- Mehr aus Charlottenburg-Wilmersdorf gibt es hier.
- Mehr aus Tempelhof-Schöneberg gibt es hier.



